Coronavirus-Liveticker: +++ 20:32 Deutschland setzt Impfungen mit Astrazeneca-Vakzin nicht aus +++

Deutschland setzt die Impfungen mit dem Corona-Impfstoff von Astrazeneca nicht aus. Bislang gebe es keine Hinweise, dass der Todesfall in Dänemark mit dem Covid-19-Impfstoff von Astrazeneca in kausaler Verbindung stehe, teilte das Paul-Ehrlich-Instuitut mit. Nach einer ersten Prüfung halte auch die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) “an der positiven Bewertung des zugelassenen Astrazeneca-Impfstoffs fest”, hieß es.

+++ 20:11 Der 7-Tage-R-Wert steigt wieder über Marke von 1 +++
Die Ansteckungsrate (R-Wert) legt wieder zu und wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 0,94 angegeben (Vortag: 0,87). Der 7-Tage-R-Wert liegt aktuell bei 1,04 (Vortag: 0,96). Das bedeutet, dass im Durchschnitt 100 Infizierte 104 weitere Menschen mit Sars-CoV-2 anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab. Liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

+++ 19:43 Frankreich hält an Impfstoff von Astrazeneca fest +++
Frankreich hält am Corona-Impfstoff des Herstellers Astrazeneca fest. Europa, Frankreich und Deutschland seien zurzeit der Ansicht, dass es kein übermäßiges Risiko gebe, sagte der französische Gesundheitsminister Oliver Véran. “Wir überwachen, wir beobachten”, fügte er hinzu. Er reagierte auf den Schritt Dänemarks, das nach Berichten über vereinzelte ernsthafte Erkrankungen nach Impfungen den Gebrauch des Corona-Impfstoffes von Astrazeneca vorsorglich ausgesetzt hatte.

+++ 19:19 Pfizer-Chef: Werden Impfstoff-Produktionsziel um bis zu 20 Prozent übertreffen +++
Pfizer und Biontech werden nach Angaben von Pfizer-Chef Albert Bourla in diesem Jahr um bis zu 20 Prozent mehr Dosen ihres gemeinsam entwickelten Corona-Impfstoffs produzieren als ursprünglich geplant. Statt der zunächst angepeilten zwei Milliarden Dosen würden es nun 2,3 bis 2,4 Milliarden werden, sagt Bourla. Für 2022 stellt er drei Milliarden Dosen in Aussicht.

+++ 19:03 Exponentielles Fallwachstum in Bulgarien – Variante B.1.1.7 soll schuld sein +++
In Bulgarien sind die Corona-Maßnahmen wegen schnell steigender Fallzahlen verschärft worden. In 16 von 28 Regionen – einschließlich der Hauptstadt Sofia – müssen unter anderem wieder viele Schulen zum Fernunterricht übergehen. In Bulgarien liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 395 pro 100.000 Menschen. “Seit mindestens 14 Tagen liegt ein exponentielles Wachstum der Fälle vor”, sagte Corona-Stabchef Wenzislaw Mutaftschijski. Er führte die beunruhigende Lage auf die Variante B.1.1.7 des Coronavirus zurück.

+++ 18:30 Schwedens Kronprinzessin Victoria und Ehemann positiv getestet +++
Schwedens Kronprinzessin Victoria und ihr Ehemann Prinz Daniel sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Beide hätten milde Symptome, fühlten sich aber den Umständen entsprechend gut, teilt das Königshaus mit. Sie befänden sich in Selbst-Quarantäne.

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Schwedens Kronprinzessin Victoria und Ehemann Prinz Daniel.

(Foto: imago images/TT)

+++ 18:14 Alle lebenden Ex-US-Präsidenten werben in Clip für Corona-Impfung – außer Trump +++
Alle lebenden früheren US-Präsidenten mit Ausnahme von Donald Trump haben in einem Video für Corona-Impfungen geworben. In dem einminütigen Clip rufen Barack Obama, George W. Bush, Bill Clinton und Jimmy Carter die US-Bürger auf, sich im Kampf gegen die Pandemie impfen zu lassen. Gezeigt werden zudem Fotos, wie die Ex-Präsidenten und ihre Ehefrauen ihre Spritze erhalten. “Diese Impfung bedeutet Hoffnung”, sagt Obama in dem Video mit dem Motto “Es hängt von euch ab”, mit dem die Ex-Präsidenten gegen Impfskepsis ankämpfen. “Es wird euch und jene, die ihr liebt, vor dieser gefährlichen und tödlichen Krankheit schützen.”

+++ 18:03 Bund will Ländern weitere 17 Millionen Selbsttests im März liefern +++
Die Bundesregierung stellt den Ländern ein zweites Paket mit zusätzlichen 17 Millionen Selbsttests zur Verfügung. Im April könnten zudem weitere 45 Millionen Tests geliefert werden, heißt es in einem Schreiben von Gesundheits- und Verkehrsministerium an die Länder. Ab Montag werde Siemens Healthcare wöchentlich 8,5 Millionen Tests zur Verfügung stellen können. Im April sollen es dann elf Millionen pro Woche sein. Verteilt werden sie demnach nach Bevölkerungsanteil an die Länder. Der Preis pro Test liege bei 4,14 Euro plus Mehrwertsteuer, den die Länder tragen müssen.

+++ 17:47 Spahn: Dank Arztpraxen bis Ende des Sommers große Bevölkerungsteile geimpft +++
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zeigt sich optimistisch, dass mit Hilfe der Arztpraxen bis Ende des Sommers große Teile der Bevölkerung gegen das Coronavirus geimpft sein werden. Bis zum dritten Quartal werde man allen Menschen nicht nur eine Impfung anbieten können, sondern sie auch dazu auffordern können, sagte Spahn bei einem der ersten Impftermine eines Pilotprojekts mit knapp 150 Arztpraxen in Berlin. “Da bin ich sehr sicher, da werden wir spätestens im Sommer sein.” Er setze große Hoffnung auf die Arztpraxen, wenn dann große Mengen der Impfstoffe ab Mitte April geliefert werden, sagte Spahn. Die Infrastruktur aus Großhändlern, Apotheken und Praxen sei für umfassendes Impfen optimal.

+++ 17:20 Lauterbach rechnet mit steigenden Fallzahlen durch Schnelltests +++
Der SPD-Politiker Karl Lauterbach rechnet mit steigenden Corona-Fallzahlen durch Schnelltests, die künftig in großen Mengen verfügbar sein sollen. Dies könne zu höheren Inzidenzen führen, sagt er dem “Spiegel”. Nach einiger Zeit sei aber mit einer Verringerung der Fallzahlen zu rechnen. Denn dann würden unbemerkte Übertragungswege verhindert.

+++17:01 EU lässt Johnson & Johnson-Impfstoff zu +++
Die Europäische Kommission hat den Impfstoff von Johnson & Johnson zugelassen. “Wir haben gerade den Einsatz des Covid-19-Impfstoffs von Johnson & Johnson genehmigt”, twitterte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Mit dem Schritt, der nach eine Empfehlung der europäischen Arzneimittelbehörde EMA erfolgte, sind in der Europäischen Union nun vier Corona-Impfstoffe zugelassen.

+++ 16:54 Hamburger Studie bestätigt: Covid-19 gefährlicher als Grippe +++
Eine Studie am Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) hat bestätigt, dass Covid-19 gefährlicher ist als eine saisonale Grippe. Bei einem Vergleich von Patienten zeigte sich, dass Covid-19-Patienten im Durchschnitt einen längeren Krankenhausaufenthalt hatten (26 Tage, bei Grippe 17 Tage), häufiger eine Sauerstofftherapie oder eine invasive Beatmung benötigten und doppelt so häufig auf die Intensivstation verlegt werden mussten, teilte das UKE mit. Zudem verstarb unter den immungeschwächten Patienten der Studie jeder Dritte Covid-19-Erkrankte, aber nur etwa jeder Zehnte der Grippe-Kranken.

+++ 16:32 Impfbereitschaft von Ärzten und Pflegekräften auf Intensivstationen gestiegen +++
Die Impfbereitschaft unter Ärzten und Pflegekräften auf Intensivstationen ist laut einer Umfrage zweier medizinischer Fachverbände im Februar auf 75 Prozent gestiegen. Das berichteten die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) sowie die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin (DGIIN) gemeinsam unter Verweis auf eine Onlinebefragung unter 3500 Mitgliedern. Demnach stieg die Bereitschaft, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen, im Vergleich zu einer identischen Umfrage vom Dezember um zehn Prozentpunkte. Damals hatte der Wert laut Divi und DGIIN bei 65 Prozent gelegen.

+++ 15:59 Experte: Zusammenhang von Astrazeneca-Impfung und Blutgerinnsel unwahrscheinlich +++
Ein deutscher Experte hält einen ursächlichen Zusammenhang zwischen der Astrazeneca-Impfung und dem Todesfall in Dänemark für unwahrscheinlich. “Ein direkter Zusammenhang ist nicht richtig vorstellbar, das kann auch Zufall sein”, sagte der Infektiologe Bernd Salzberger vom Universitätsklinikum Regensburg. “Das ist etwas Außergewöhnliches. Gefäßverschlüsse sind weder in den Zulassungsstudien aufgetaucht noch bei den Impfungen in England, und dort ist man sehr wachsam.” Allerdings müsse man dem Vorfall nachgehen, sagte Salzberger.

+++ 15:38 Auch Norwegen setzt Astrazeneca-Impfungen aus +++
Nach Dänemark hat auch Norwegen den Gebrauch des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca ausgesetzt. Zur Begründung verwies Geir Bukholm von der Nationalen Gesundheitsbehörde in Oslo auf Hinweise auf mögliche gefährliche Nebenwirkungen des Impfstoffs: “Wir warten auf mehr Informationen, um zu prüfen, ob es einen Zusammenhang gibt zwischen der Impfung und diesem Blutgerinnsel-Fall”, sagte er.

+++ 15:26 Zahl der Intensivpatienten in Deutschland steigt leicht an +++
Die Zahl der im Krankenhaus behandelten Corona-Intensivpatienten ist wieder leicht gestiegen. Das Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) verzeichnet zuletzt 2759 Patienten – das sind 23 mehr als am Mittwoch. Die Zahl der Patienten, die beatmet werden müssen, sank jedoch leicht auf 1556. Derzeit sind 4562 Intensivbetten in Deutschland frei.

+++ 15:12 Polen hebt Lockerungen in zwei Regionen wieder auf – Kinos und Hotels schließen erneut +++
Polen wird zwischenzeitlich aufgehobene Einschränkungen in zwei besonders von der Pandemie betroffenen Regionen wieder einführen. Dazu gehöre auch die Hauptstadt Warschau, sagt Gesundheitsminister Adam Niedzielski. In den betroffenen Gebieten müssten Kinos, Schwimmhallen, Einkaufszentren und Hotels wieder schließen. Kinder der ersten drei Schulklassen müssten zudem in Teilen wieder online unterrichtet werden.

+++ 14:51 Auch Italien stoppt bestimmte Astrazeneca-Impfungen +++
Die italienische Medizin-Aufsichtsbehörde Aifa kündigt an, die Verwendung bestimmter Chargen des Astrazeneca-Impfstoffes zu verbieten. Bei der Partie mit der Kennung ABV 2856 habe es einige ernstzunehmende negative Auswirkungen gegeben. Es handele sich um eine Vorsichtsmaßnahme, da noch kein Zusammenhang zwischen den Vorkommnissen und den Impfungen festgestellt werden konnte.

+++ 14:44 Bundesregierung äußert sich zu Astrazeneca-Impfstopp in Dänemark +++
Ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums äußert sich zurückhaltend zur Entscheidung Dänemarks, Impfungen mit dem Vakzin des britisch-schwedischen Pharmakonzerns Astrazeneca zu stoppen. “Nach jetzigem Stand gibt es noch keine Hinweise darauf, dass der Todesfall in Dänemark mit einer Corona-Impfung ursächlich in Verbindung steht.” Aktuell untersuchten die europäischen Arzneimittelbehörden den Fall.

+++ 14:27 Wirtschaft sagt erneut mehr Tests in Unternehmen zu +++
Die Bundesregierung hat die Corona-Lage zusammen mit Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften erörtert. Regierungssprecher Steffen Seibert teilt mit, es sei erneut zugesagt worden, Corona-Tests in Unternehmen auszuweiten. Außerdem sei es um strukturelle Folgen der Pandemie gegangen, wie die Digitalisierung und die Veränderung der Innenstädte.

+++ 14:20 EMA gibt grünes Licht für Covid-19-Impfstoff von J&J +++
Die europäische Arzneimittelbehörde EMA gibt grünes Licht für den Einsatz des Covid-19-Impfstoffs von Johnson & Johnson (J&J). Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der EMA empfiehlt eine bedingte Zulassung des Impfstoffs ab 18 Jahren. Die finale Entscheidung muss nun noch von der Europäischen Kommission gefällt werden. Diese gilt aber als Formsache. Es wäre damit der vierte in der Europäischen Union zugelassene Covid-19-Impfstoff nach den Mitteln von Biontech/Pfizer, Moderna und Astrazeneca. Im Gegensatz zu diesen bietet das Vakzin von J&J den Vorteil, dass eine einmalige Impfdosis ausreichen soll statt zwei Dosen.

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+++ 14:15 Saarland setzt Gerichtsurteil zu Öffnung Einzelhandel um +++
Die saarländische Regierung wird keine Rechtsmittel gegen das Urteil des Oberverwaltungsgerichts zur am Mittwoch angeordneten Öffnung des Einzelhandels einlegen. Das kündigt Ministerpräsident Tobias Hans von der CDU an. Man werde stattdessen “mit einer breit angelegten Bürgertestung dafür sorgen, dass insbesondere die Beschäftigten im Einzelhandel besser geschützt sind”, teilt er mit. Die Regierung rufe die Bürger auf, “zu Beginn des wöchentlichen Einkaufs” einen kostenlosen Schnelltest zu machen.

+++ 13:58 Mehr als jeder Zehnte könnte in einigen Bundesländern bereits immun sein +++
In einzelnen Bundesländern könnte theoretisch schon mehr als jeder Zehnte über einen gewissen Immunschutz gegen Sars-CoV-2 verfügen. Der Anteil der Einwohner, die eine Coronavirus-Infektion oder eine Covid-19-Erkrankung bereits überstanden haben, liegt in Sachsen, Thüringen, Bayern und Berlin bereits über der Drei-Prozent-Marke. In diesen Bundesländern wurden jeweils bereits rund sieben Prozent der Bevölkerung erstgeimpft. In der Praxis dürfte die Zahl der Menschen mit einer entweder durch Erkrankung oder durch Impfung erworbenen Immunisierung niedriger liegen, da Überschneidungen nicht ausgeschlossen werden können.

+++ 13:47 China stellt Impfstoff für Olympia-Starter bereit +++
Das Nationale Olympische Komitee Chinas will Impfstoffdosen für die Teilnehmer der Olympischen und Paralympischen Spiele in diesem Sommer in Tokio und 2022 in Peking bereitstellen. Dies teilt Thomas Bach, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, mit. Das Komitee sei bereit, mit dem IOC diese zusätzlichen Dosen auf zwei Wegen zur Verfügung zu stellen. Entweder über die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern oder direkt in den zahlreichen Ländern, in denen Vereinbarungen über chinesische Impfstoffe bestehen würden.

+++ 13:34 RKI-Chef: Inzidenz bei Jüngeren höher als vor zweiter Welle +++
Zu Beginn der dritten Corona-Welle in Deutschland sieht der Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI) eine andere Ausgangslage als vor der zweiten Welle. Die Zahl der Ansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche liege aktuell bei der jüngeren, mobilen, berufstätigen Bevölkerung auf einem deutlich höheren Niveau als damals, sagt Lothar Wieler in einem Online-Vortrag vor Studenten der Hochschule für Politik München. Offensichtlich erschwere dies die Bekämpfung der dritten Welle: Diese Gruppen hätten die meisten Kontakte. Laut RKI-Situationsbericht steigen die Inzidenzen in allen Altersgruppen unter 55 Jahren seit der sechsten Meldewoche kontinuierlich an.

+++ 13:22 Studie: Biontech-Vakzin könnte Übertragung signifikant reduzieren +++
Daten aus Israel bescheinigen dem Impfstoff von Biontech und Pfizer eine hohe Wirksamkeit. Das Vakzin biete einen Schutz von 94 Prozent vor asymptomatischen Infektionen, teilen die beiden Partner und das israelische Gesundheitsministerium mit. Das bedeutet, dass der Impfstoff eine Übertragung des Virus signifikant reduzieren könnte. Den Daten zufolge zeigte der Impfstoff zudem eine Wirksamkeit von 97 Prozent bei der Vorbeugung von symptomatischen Erkrankungen, schweren Krankheitsverläufen und Todesfällen. Das entspricht im Wesentlichen der 95-prozentigen Wirksamkeit, die Pfizer und Biontech aus der entscheidenden klinischen Studie Ende vergangenen Jahres gemeldet hatten.

+++ 13:13 Frankreich prüft “Gesundheitspass” für Flugreisen +++
Frankreich prüft einen “Gesundheitspass” für Reisende. Verkehrs-Staatssekretär Baptiste Djebbari begrüßt im Radiosender RMC erste Testläufe bei der Fluggesellschaft Air France. Sie setzt auf Flügen zwischen Paris und französischen Überseegebieten wie Martinique und Guadeloupe einen Monat lang eine App ein, die Auskunft über einen negativen Corona-Test geben soll. Djebbari sagt, dies könne ein “Vorläufer” eines künftigen neuen Reisedokuments in der Pandemie sein. Darin könnten nach Vorstellung der französischen Regierung neben Negativ-Tests auch Impfungen verzeichnet werden.

+++ 13:01 Tschechien meldet Höchststand an Intensivpatienten +++
In Tschechien wird derzeit eine Höchstzahl schwerer Covid-19-Fälle in den Krankenhäusern behandelt. 1916 Patienten befinden sich in einem ernsten Zustand oder werden künstlich beamtet, wie das Gesundheitsministerium in Prag bekannt gibt. Landesweit sind derzeit nur noch zwölf Prozent aller Intensivbetten frei. Zudem werden mehr als 6800 weitere Menschen mit leichteren Verläufen stationär versorgt.

+++ 12:50 EU verlängert Ausfuhrkontrollen von Impfstoffen +++
Die EU-Kommission hat den Kontrollmechanismus für Exporte von Corona-Impfstoffen in Drittländer verlängert. Die Regelung werde vorerst bis Ende Juni weiter gelten, sagt eine Sprecherin der Brüsseler Behörde. Impfstoffhersteller, die einen Liefervertrag mit der EU geschlossen haben, müssen Ausfuhren demnach anmelden und genehmigen lassen.

+++ 12:38 Sachsen verteidigt zögerliches Einbinden der Hausärzte beim Impfen +++
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer weist Kritik an der nur schrittweise geplanten Einbeziehung der Hausärzte in die Impfstrategie zurück. “Die Impfzentren haben den größten Durchsatz, dort geht es am schnellsten”, sagt der CDU-Politiker im ZDF. Dort könnten viel mehr Impfungen an einem Tag geschafft werden als in Arztpraxen.

+++ 12:27 SPD warnt vor Lieferverzögerung bei J&J-Impfstoff +++
Vor der erwarteten EU-Zulassung des Impfstoffs von Johnson & Johnson warnt die SPD vor Verzögerungen bei den Lieferungen des US-Herstellers. “Da die EU noch keine eigenen Abfüll- und Verschließ-Anlagen hat, sind wir von Exporten aus den USA abhängig”, sagt der SPD-Europaabgeordnete Tiemo Wölken. “Damit drohen einmal mehr Verzögerungen in der Impfstoff-Versorgung.”

+++ 12:18 Dresden verbietet “Querdenken”-Demos +++
Die Stadt Dresden hat die für Samstag geplante “Querdenken”-Demonstration gegen Corona-Auflagen auf drei großen Plätzen im Zentrum untersagt. Die Kundgebungen und damit einhergehende Anreisen aus Sachsen und angrenzenden Bundesländern würden dem “Schutzzweck aller Corona-Schutzverordnungen zuwiderlaufen”, teilt die Stadt als Versammlungsbehörde mit. Der Anmelder habe infektionsschutzrechtliche Bedenken nicht entkräften können. “Die Versammlungsbehörde musste daraus schlussfolgern, dass der Veranstalter nicht in der Lage und nicht willens ist, seine Mobilisierung und den damit verbundenen Zustrom von Tausenden Teilnehmern auch aus Hochinzidenz- und Mutationsgebieten nach Dresden zu beeinflussen”, heißt es.

+++ 12:13 Hochansteckende Mutante in Polen auf dem Vormarsch +++
In Polen wird mit 21.045 Neuinfektionen der höchste Wert seit November erreicht. Das Gesundheitsministerium teilt mit, dies sei vor allem auf die rasche Ausbreitung der zuerst in Großbritannien entdeckten hochansteckenden Mutation zurückzuführen. Bislang wurde das Coronavirus in Polen bei knapp 1,85 Millionen Menschen nachgewiesen, 46.373 Menschen starben an oder mit dem Virus.

+++ 12:03 Nach Massenimpfung: Infektionszahlen in Israel gehen zurück +++
Fast ein Vierteljahr nach Beginn der Impfkampagne nimmt die Infektionsdynamik in Israel ab. Erstmals seit Mitte Dezember fiel die Infektionsrate unter die Marke von drei Prozent, wie das Gesundheitsministerium mitteilt. Von knapp 99.000 gemachten Tests fielen demnach am Mittwoch 2,9 Prozent positiv aus. Gemeldet wurden 2802 neue Fälle – am Mittwoch vor einer Woche waren es noch 4666. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 11:54 Moderna testet modifizierten Impfstoff erstmals an Menschen +++
Der Impfstoff-Hersteller Moderna hat mit der Anwendung seines modifizierten Vakzins bei Menschen begonnen. Wie das Unternehmen mitteilt, wurden die ersten Studienteilnehmer mit dem Wirkstoff geimpft, der besser gegen die ansteckendere Mutation wirken soll, die zuerst in Südafrika aufgetreten war. Insgesamt soll der modifizierte Impfstoff an 60 Studienteilnehmern getestet werden. Diese Personen hatten zuvor bereits zwei Dosen des ursprünglichen mRNA-Impfstoffs von Moderna erhalten. Nun erhalten sie eine Auffrischungsimpfung mit dem modifizierten Vakzin mRNA-1273.351. Weitere Teilnehmer der Phase-II-Studie sollen lediglich den modifizierten Impfstoff erhalten, während an anderen Personen der kombinierte Impfstoff mRNA-1273.211 getestet werden soll.

+++ 11:35 Mehr als 250.000 Deutsche an einem Tag geimpft +++
Das Impftempo in Deutschland zieht langsam an. Mitte der Woche wurden bundesweit erstmals mehr als 250.000 Corona-Schutzimpfungen binnen eines Tages vorgenommen, wie aus den aktuellen Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Rund 192.000 Impfdosen davon entfielen auf Erstimpfungen, 65.000 auf Zweitimpfungen. Insgesamt 3,2 Prozent der Einwohner Deutschlands sind damit bereits vollständig geimpft. Die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung (93,1 Prozent) verfügt auch zweieinhalb Monate nach dem Impfstart noch immer über keinen Impfschutz.

+++ 11:12 Dänemark stoppt vorerst Astrazeneca-Impfungen +++
Dänemark setzt Impfungen mit dem Wirkstoff des schwedisch-britischen Konzerns Astrazeneca wegen möglicher Nebenwirkungen vorerst aus. Wie die dänische Gesundheitsbehörde mitteilt, liegen ihr Berichte über “schwere Fälle der Bildung von Blutgerinnseln” bei Geimpften vor. Bisher sei allerdings noch nicht abschließend geklärt, ob es einen Zusammenhang zwischen den Impfungen und den Gerinnungsstörungen gibt. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 10:34 Schweiz setzt Thüringen auf Risikoliste +++
Die Schweizer Behörden stufen Thüringen ab 23. März als einzige deutsche Region als Risikogebiet ein. Nach Angaben des Auswärtigen Amtes müssen Reisende aus Risikogebieten bei Einreise einen negativen PCR-Test vorweisen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Weiter gilt nach Einreise eine zehntägige Quarantänepflicht, die “mit Zustimmung der kantonalen Gesundheitsbehörde durch einen negativen PCR-Test ab dem siebten Quarantänetag verkürzt werden” kann.

+++ 10:09 Ethikrat-Chefin: Impfen in Praxen “so schnell wie möglich” +++
Die Vorsitzende des Deutschen Ethikrates, Alena Buyx, fordert die schnelle Beteiligung niedergelassener Ärzte bei den Corona-Impfungen. “Es ist ein ethisches Gebot, jetzt Meter zu machen beim Impfen”, sagt Buyx im “ntv Frühstart”. “Ich bin ein ganz großer Befürworter, dass man das in die niedergelassenen Praxen bringt – so schnell wie möglich.” Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 09:53 Unicef warnt vor dauerhaftem Schaden für Kinder +++
Am Jahrestag der Einstufung der Coronavirus-Ausbreitung als Pandemie warnt das UN-Kinderhilfswerk Unicef vor langfristigen Folgen für Kinder und Jugendliche. “Ein Jahr nach der Corona-Pandemie sind die Fortschritte in nahezu allen wichtigen Bereichen der Kindheit rückläufig”, sagt Unicef-Exekutivdirektorin Henrietta Fore. Die Zahl der Kinder, die hungern, isoliert sind, missbraucht werden, in Armut leben oder in Zwangsehen verheiratet werden, sei gestiegen. Gleichzeitig habe sich ihr Zugang zu Bildung, sozialer Teilhabe und grundlegenden Dienstleistungen wie Gesundheit, Ernährung und Schutz verschlechtert. “Die Anzeichen dafür, dass Kinder in den kommenden Jahren die Narben der Pandemie tragen werden, sind unverkennbar”, sagt Fore. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 09:34 Arzneicocktail von Roche und Gilead bringt keine Besserung +++
Das Medikament Actemra des Schweizer Pharmakonzerns Roche hat in einer klinischen Studie den Wirkungsnachweis bei schwer erkrankten Covid-19-Patienten verfehlt. Durch die Verabreichung der Arznei zusätzlich zum Medikament Remdesivir von Gilead verringerte sich die Zeit bis zur Krankenhausentlassung von Patienten mit schwerer Lungenentzündung nicht. Das primäre Hauptziel des Phase-III-Tests wurde damit nicht erreicht. Auch die Notwendigkeit für eine künstliche Beatmung und das Sterberisiko nahmen nicht ab. Roche testet den Einsatz von Actemra bei einer Coronavirus-Infektion in verschiedenen Studien und Kombinationen.

+++ 09:18 Kretschmer will schnell Menschen in Grenzregionen impfen lassen +++
Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer hat schnellstmögliche Impfungen für die gesamte Bevölkerung an der Grenze zu Tschechien gefordert. “Wir werden dort nicht erfolgreich sein mit den bisherigen Regeln”, sagt der CDU-Politiker im ZDF und fordert eine “Brandmauer” gegen die hohen Infektionszahlen in dem Nachbarland. Andernfalls könne sich das erhöhte Infektionsgeschehen in den Grenzregionen auf ganz Deutschland auswirken.

+++ 08:55 Thüringer Landkreis Greiz auf Platz eins der Super-Hotspots +++
Die Liste der bundesweiten Super-Hotspots führt mit Blick auf die Sieben-Tage-Inzidenz der thüringische Landkreis Greiz an. Am Vortag lag er als zweitstärkste betroffene Region noch hinter der bayerischen Stadt Hof. Dem neuesten Datenstand des Robert-Koch-Instituts (RKI) zufolge stieg der Wert in dem Landkreis zuletzt stark an – von 288,5 auf aktuell 331,6 neu registrierte Fälle je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Dahinter folgen Hof mit leicht gesunkenem Fallaufkommen (327,3) und der bayerische Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge (257,4).

+++ 08:21 Ärzte-Chef rechnet mit Impfung in Praxen erst ab Mai +++
Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, sieht die Haus- und Fachärzte nicht wie von der Bundesregierung geplant im April mit den Corona-Impfungen starten. Auf die Impfressourcen könne “wohl erst im Mai in Arztpraxen zurückgegriffen werden”, sagt Gassen im ZDF. Es fehle an Impfstoff. Außerdem habe die Regierung entschieden, vorerst die Menschen prioritär weiter in Impfzentren zu immunisieren. Gassen sagt weiter: “Fünf Millionen Impfungen pro Woche sind in Arztpraxen ohne große Anstrengung machbar.” Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 07:48 Van Laack will ab April Selbsttests in großem Stil verkaufen +++
Der Hemdenhersteller van Laack will Corona-Selbsttests auf den Markt bringen. Als Importeur bekomme man allein im März 10 Millionen des Herstellers Lepu Medical aus China geliefert, sagt Firmenchef Christian von Daniels. Ab April sollen es pro Monat 20 Millionen sein. Die Sonderzulassung durch eine Bundesbehörde steht noch aus. Van Laack will das für die Eigenanwendung bestimmte Produkt vor allem an Firmen und an den Einzelhandel weiterverkaufen. Der Mode-Hersteller war im November wegen eines umstrittenen Maskendeals mit Nordrhein-Westfalen in die Schlagzeilen geraten. Der Auftrag über 1,25 Millionen Masken kam nach der Vermittlung durch Ministerpräsident Armin Laschets Sohn, der als Modeblogger für van Laack arbeitet, zustande. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 07:25 Antikörper von Glaxo und Vir wirksam gegen Covid-19 +++
Ein von Glaxosmithkline und Vir Biotechnology entwickelter monoklonaler Antikörper hat die Notwendigkeit einer stationären Behandlung und das Risiko eines tödlichen Krankheitsverlaufs bei einer Covid-19-Infektion in einer Studie um 85 Prozent zurückgehen lassen. Wie die Unternehmen weiter mitteilen, wollen sie angesichts dieses positiven Ergebnisses umgehend eine Zulassung in den USA und anderen Ländern beantragen. Im Falle einer Zulassung käme mit VIR-7831 neben den von Eli Lilly und Regeneron Pharmaceuticals entwickelten monoklonalen Antikörpern ein weiterer zur Behandlung von Covid-19-Patienten zum Einsatz. Laut Glaxo und Vir wirkt VIR-7831 auch gegen die neuen Virusmutanten. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 06:53 Impfung in Praxen: Ärzte “scharren ungeduldig mit den Hufen” +++
Der Chef des Hausärzteverbands, Ulrich Weigeldt, kritisiert die Verzögerung beim Start der Impfungen in den Hausarztpraxen. “Wir sind nicht nur bereit, wir scharren schon seit Wochen ungeduldig mit den Hufen”, sagt Weigeldt dem Deutschlandfunk. Er könne nicht nachvollziehen, dass “man das Volk sozusagen im Lockdown hält”, statt es zu impfen. Die Impfzentren seien am Anfang sicher notwendig gewesen. In den Praxen könne aber schneller und besser geimpft werden. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 06:28 Vereinigung warnt vor “Massenexodus” aus Pflegeberuf +++
Immer mehr Pflegekräfte wollen laut dem Weltbund der Krankenschwestern und Krankenpfleger wegen der Corona-Krise ihrem Beruf den Rücken kehren. Die Pandemie könnte bereits in der zweiten Jahreshälfte zu “einem Massenexodus aus dem Beruf” führen, warnt der International Council of Nurses (ICN). Wegen Burnouts und Stress in der Pandemie erwägen Millionen Fachkräfte einen Berufswechsel, wie ICN-Chef Howard Catton in Genf erläutert. Die Pflegekräfte seien bis zur körperlichen und geistigen Erschöpfung getrieben worden und hätten eine “Massentraumatisierung” erlebt. “Sie erreichen den Punkt, an dem sie alles gegeben haben, was sie können.” Mindestens 3000 Pflegekräfte in 60 Ländern seien erwiesenermaßen bereits an einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Die tatsächliche Zahl liege wahrscheinlich deutlich höher. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 05:35 RKI meldet 14.356 Neuinfektionen – deutlich mehr als vor einer Woche +++
Die Fallzahlen in Deutschland steigen: Die Gesundheitsämter haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) 14.356 neue Infektionen gemeldet – und damit 2444 mehr als vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 69,1 Fällen pro 100.000 Einwohner, am Vortag waren es 65,4. Außerdem registriert das RKI 321 weitere Todesfälle. Insgesamt sind nun 72.810 Menschen in Deutschland an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von 4.50 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen sind möglich. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 04:40 Mehrere Konzerne planen Schnelltests für Mitarbeiter +++
Mehrere große Unternehmen wollen ihrer Belegschaft Schnelltests in der Firma oder für zu Hause anzubieten. Solche Pläne gebe es unter anderem bei Aldi Süd, Aldi Nord, Henkel, Metro, Rewe, RWE und der Telekom, berichtet die “Rheinische Post”. Auch Vodafone soll den Versand von Schnelltests an Mitarbeiter prüfen. Die Deutsche Post habe schon mehr als 46.000 Tests an deutschen Betriebsstätten vorgenommen.

+++ 03:44 RKI-Chef: “Die dritte Welle hat begonnen” +++
Nach Einschätzung des Robert-Koch-Instituts hat in Deutschland die dritte Corona-Welle begonnen. “Wir haben ganz klare Anzeichen dafür”, sagt RKI-Präsident Lothar Wieler im Gespräch mit der UN-Journalistenvereinigung (ACANU). “Ich bin sehr besorgt.” Die Impfkampagne sei ein Wettlauf gegen das mutierende Virus. Wieler sieht Licht am Ende des Tunnels, wenn es gelinge, bis zum Herbst 80 Prozent der Bevölkerung zu immunisieren. “Wenn das der Fall ist, können alle Maßnahmen aufgehoben werden”. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 02:55 Lauterbach: Impftempo lässt sich mit Hausärzten erst mal nicht erhöhen +++
SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach begrüßt die geplante Einbindung der Hausärzte in die Impfstrategie, dämpft aber Erwartungen an ein höheres Impftempo. “Es ist richtig, die Hausärzte in die Impfstrategie einzubinden, auch wenn sich dadurch das Impftempo wegen des Mangels an Dosen bis Ende April noch nicht wesentlich erhöhen lässt”, sagt Lauterbach der “Rheinischen Post”. “Natürlich wird auch in den Arztpraxen streng darauf geachtet werden, dass die Impfreihenfolge eingehalten wird, daran habe ich nie gezweifelt”, so Lauterbach weiter.

+++ 02:27 USA beenden Isolation in Alten- und Pflegeheimen +++
Weil die Impfkampagne erfolgreich läuft, sind in Pflege- und Altenheimen der USA wieder Besuche erlaubt. Dies gilt unabhängig davon, ob die Besucher oder Heimbewohner geimpft sind. In den Heimen seien bislang rund drei Millionen Menschen geimpft worden, teilt die zuständige Gesundheitsbehörde CMS mit. Die “lange anhaltende Isolierung und Trennung von der Familie” wegen der Pandemie hätten die Heimbewohner und deren Angehörige psychologisch, emotional und körperlich belastet, erklärt die Behörde. Besuche sollen nur in Ausnahmefällen untersagt werden können.

+++ 01:32 Ramelow wirbt für Nutzung von Sputnik V +++
Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow spricht sich für eine schnelle Nutzung des russischen Impfstoffs Sputnik V aus. Er appelliere an die Bundesregierung, gegenüber der EU deutlich zu machen, “dass jetzt bei den Produzenten von Sputnik entsprechende Impfmengen geordert werden sollten”, sagt der Linken-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe. “Für mich ist der Sputnik-Impfstoff eine große Chance, wieder schneller zur Normalität zurückzukehren.” Die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA prüft derzeit die Zulassung des Vakzins.

+++ 00:49 Zahnärzte bieten Impf-Unterstützung an +++
Beim Impfen in den Arztpraxen könnten auch die Zahnärzte helfen. Die Zahnärzteschaft habe schon frühzeitig ihre Unterstützung bei Test- und Impfmaßnahmen angeboten, und das Angebot gelte weiterhin, sagt der Vorsitzende der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV), Wolfgang Eßer, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. “Als approbierte Ärzte sind Zahnärzte grundsätzlich dazu befähigt, Impfungen durchzuführen”, fügt er hinzu.

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