Corona: RKI meldet neue Zahlen – Rekord in den USA

Berlin. 

  • Dem Robert Koch-Institut lagen am Mittwochmorgen mehr als 21.000 neue Meldungen über Neuinfektionen vor
  • Außerdem wurden 1019 neue Corona-Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet
  • Die USA haben einen neuen Höchstwert bei Corona-Todesfällen an einem Tag erreicht
  • Bund und Länder haben die bestehenden Lockdown-Regeln am Dienstag bis zum 31. Januar verlängert. Die Maßnahmen werden zudem weiter verschärft
  • Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) macht sich angesichts der Corona-Beschlüsse keine Sorgen um die Finanzierung der Maßnahmen
  • Der Deutsche Landkreistag hat die Verschärfung des Corona-Lockdown kritisiert
  • Als letztes Land der EU haben auch die Niederlande mit dem Impfen begonnen
  • Nach unseren Recherchen haben sich in Deutschland bisher mehr als 1.814.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Mehr als 36.700 Menschen sind an oder mit Covid-19 gestorben


Da die Zahl der Corona-Infektionen nicht deutlich sinkt, müssen sich die Menschen in Deutschland für die kommenden Wochen auf weitere Beschränkungen einstellen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Regierungschefs der Länder einigten sich am Dienstag in einer Online-Konferenz auf eine Verlängerung der vereinbarten Lockdown-Regeln bis zum Monatsende sowie auf noch strengere Kontaktbeschränkungen im privaten Bereich. Lesen Sie dazu: Lockdown – Das sind die Beschlüsse des Corona-Gipfels



Auf Menschen in Landkreisen mit sehr hohen Corona-Infektionszahlen kommt eine Beschränkung ihrer Bewegungsfreiheit zu. Ab einer 7-Tage-Inzidenz von über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern wird der Bewegungsradius auf 15 Kilometer um den Wohnort begrenzt. Mehr dazu: Corona-Lockdown: Das bedeutet die 15-Kilometer-Regel



Auch für die Schulen und Kitas wird der Lockdown bis Ende Januar verlängert. Lesen Sie hier: Corona – Kitas und Schulen bleiben noch länger geschlossen

Die Kanzlerin begründete die Verschärfungen auch mit der neuen Corona-Mutation, die mehr Infektionen verursache, sowie mit der hohen Belastung der Intensivstationen. „Wir müssen besonders vorsichtig sein“, betonte sie. Es gebe eine „wirklich große Sorge um ein mutiertes Virus“, sagte auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder. Wenn sich die zuerst in England entdeckte und inzwischen auch in Deutschland nachgewiesene Virusvariante durchsetze, „könnte uns noch einiges bevorstehen“.

Corona-News des Tages: RKI meldet 21.237 Neuinfektionen binnen 24 Stunden

Bis Mittwochmorgen haben die deutschen Gesundheitsämter 21.237 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Außerdem wurden 1019 neue Todesfälle binnen 24 Stunden verzeichnet, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Mittwochmorgen bekanntgab.

Lesen Sie dazu: Corona – RKI meldet Fallzahlen und neue Reproduktionszahl


Corona – Mehr Infos zum Thema



6. Januar: China bremst Suche nach Ursprung des Coronavirus

10.35 Uhr: China verzögert weiter die Einreise von Experten, die im Auftrag der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Ursprünge des Coronavirus erkunden sollen. Außenamtssprecherin Hua Chunying begründete den Aufschub mit nötigen Vorbereitungen. “Wir müssen noch Schwierigkeiten überwinden, um unsere internen Vorbereitungen voranzubringen und gute Bedingungen für die Experten zu schaffen, nach China zu kommen.” Es gehe nach ihrem Verständnis “nicht nur um Visa, sondern auch um Termine und einige andere Details”.

Die Sprecherin reagierte damit auf die Frustration aufseiten der WHO, nachdem China die Einreise in letzter Minute geblockt hatte, wie ihr Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Vortag in Genf mitteilte. Die Experten hatten die Reise demnach zum Teil schon angetreten, waren umgekehrt oder hatten ihre Abreise gestoppt.

Entgegen den Absprachen habe Peking kurzfristig mitgeteilt, dass die nötigen Einreisepapiere doch noch nicht vorlägen, so Nothilfekoordinator Michael Ryan. Es war geplant, dass die Experten nach der Ankunft in China erst zwei Woche in Quarantäne müssen. Die WHO verhandelt schon seit Monaten mit China über diese Expertenmission.

Corona-Krise sorgt für Milliardendefizit in Deutschland

10.10 Uhr: Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben dem deutschen Staat in den ersten drei Quartalen des Vorjahres ein Defizit von 157,1 Milliarden Euro beschert. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden unter Verweis auf vorläufige Ergebnisse der Kassenstatistik mit.

Um 11,6 Prozent gestiegene Ausgaben standen demnach zwischen Januar und September um 4,3 Prozent gesunkenen Einnahmen gegenüber. Die Ausgaben aller öffentlichen Haushalte im Untersuchungszeitraum erhöhten sich in der Coronakrise auf etwa 1,23 Billionen Euro. Die Einnahmen gingen zugleich auf rund 1,07 Billionen zurück, was zu einem sogenannten Finanzierungsdefizit von 157,1 Milliarden Euro führte.

Corona-Impfungen starten in den Niederlanden

9.30 Uhr: Als letztes Land der EU haben auch die Niederlande mit dem Impfen begonnen. Eine Mitarbeiterin eines Pflegeheimes wurde am Morgen in Veghel im Südosten des Landes gegen Covid-19 geimpft. Weitere Pfleger und Ärzte sollten ebenfalls am ersten Tag an der Reihe sein.

Erst in der kommenden Woche sollten alle Impfzentren im ganzen Land einsatzbereit sein. Gesundheitsminister Hugo de Jonge sprach von “einem wahnsinnigen Beginn.” Wegen heftiger Kritik hatte die Regierung den Impfstart um einige Tage vorgezogen.

Höchstwert an gemeldeten Corona-Toten in den USA

9.18 Uhr: Die USA haben einen neuen Höchstwert bei Corona-Todesfällen an einem Tag erreicht. Nach Zahlen der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore wurden am Dienstag 3775 Tote registriert. Der bisherige Rekordwert war am Mittwoch vergangener Woche mit 3744 Verstorbenen verzeichnet worden. Die Zahl der Neuinfektionen stieg den Daten zufolge wieder auf gut 229 000 an, wie aus Zahlen der Universität am Mittwoch hervorging.


Berlins Bürgermeister Müller will Schulöffnung nicht prognostizieren

8.56 Uhr: Aus Sicht des Berliner Regierenden Bürgermeisters Michael Müller (SPD) sind Prognosen zu einer Öffnung von Schulen in der Corona-Krise kaum möglich. “Unsere Zahlen geben das noch nicht her, dass wir wieder in den Präsenzunterricht gehen können”, sagte Müller im ARD-Morgenmagazin. Erst in etwa zehn Tagen könne man sagen, ob eventuell für Grundschüler oder besondere Jahrgänge ab dem 18. Januar wieder Unterricht in Präsenz möglich ist.

Der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz räumte ein, dass man beim Anstieg der Infektionszahlen im Herbst “vielleicht ein, zwei Wochen früher” härtere Maßnahmen hätte beschließen können. Doch sei man in der Rückschau immer klüger. Inzwischen sehe man aber sehr deutlich, dass die Infektionen und Inzidenzen sinken. “Wir haben nur leider noch nicht genügend Entlastung in unseren Krankenhäusern”, sagte Müller.

Corona: Ministerpräsident Weil rechnet mit Einschränkungen bis Ende März

8.30 Uhr: Die angespannte Corona-Infektionslage dürfte nach Einschätzung von Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil wohl noch weit über den verlängerten Lockdown hinaus anhalten. Er rechne aus derzeitiger Sicht bis Ende März mit einer insgesamt schwierigen Situation, sagte der SPD-Regierungschef im “NDR.” “Danach wird es hoffentlich besser.” “Was das Impfen angeht, haben wir die Impfmenge weg, die uns zur Verfügung steht”, erklärte Weil. Bisher ist Niedersachsen laut Zahlen vom Dienstag mit 1,1 Impfungen pro 1000 Einwohner regionales Schlusslicht.

Scholz über Lockdown – “Wir können das lange durchhalten”

8.23 Uhr: Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) macht sich angesichts der Corona-Beschlüsse nach eigener Aussage keine Sorgen um die Finanzierung der Maßnahmen. “Wir können die Hilfen bereitstellen, die notwendig sind”, sagte der Kanzlerkandidat der Sozialdemokraten im “ARD-Morgenmagazin” und ergänzte: “Wir können das lange durchhalten.”

In der Vergangenheit habe man “gut gewirtschaftet”, so Scholz. Deswegen sei es nun möglich, Kredite aufzunehmen, um die aktuellen Maßnahmen zu finanzieren. Nach derzeitigen Berechnungen werde Deutschland nach der Corona-Krise eine geringere Staatsverschuldung aufweisen als nach der Finanzkrise nach dem Zusammenbruch der US-Bank Lehman Brothers.


Grüne fordern deutlich schnellere Impfungen

8.15 Uhr: Die Grünen fordern eine schnellere Umsetzung der Corona-Impfkampagne in Deutschland. „Ich kann als Arzt überhaupt nicht verstehen, wie wir in dieser dramatischen Situation es nicht geschafft haben, die 1,3 Millionen Impfdosen, die seit Dezember im Land sind, auch wirklich vollständig zu verimpfen“, sagte der Grünen-Gesundheitspolitiker Janosch Dahmen am Mittwoch im ARD-„Morgenmagazin“. Bislang sei erst knapp 25 Prozent der verfügbaren Impfstoffmenge verabreicht worden. „Das reicht überhaupt nicht. Angesichts der Mutation aus England ist es ein Wettlauf gegen die Zeit“, sagte Dahmen.

Kinderärzte fordern schnelle Wieder-Öffnung von Schulen und Kitas

8.10 Uhr: Kinderärztepräsident Thomas Fischbach kritisiert die bundesweit geplante Verlängerung der Schulschließungen. “Je jünger die Kinder sind, desto wichtiger ist der Präsenzunterricht. Für Kinder bis zehn Jahre, die erwiesenermaßen bei der Pandemie keine entscheidende Rolle spielen, müssen Kitas und Schulen unter Wahrung angemessener Hygieneregeln zumindest dort so schnell wie möglich wieder aufmachen, wo die Inzidenzwerte nicht im tiefroten Bereich sind”, sagte der Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte der “Neuen Osnabrücker Zeitung”.

Wo das Corona-Infektionsgeschehen besonders dramatisch sei, müssten natürlich Ausnahmen gemacht werden, dann müsse auch mal im Grundschulunterricht eine Maske getragen werden. Es gebe weiterhin keine belastbaren wissenschaftlichen Grundlagen, mit denen fortdauernde bundesweite Schul- und Kita-Schließungen begründet werden könnten, argumentierte Fischbach. Anders als bei Kita- und Grundschulkindern sei die Lage bei Jugendlichen, die fast so infektiös seien wie Erwachsene. “Da muss man vorsichtig sein, hier braucht es Hybridmodelle, Online-Unterricht und so weiter”, sagte der Verbandspräsident.

Rekord an Corona-Neuinfektionen in Japans Hauptstadt Tokio

8.00 Uhr: In Japans Hauptstadt Tokio ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen erstmals über die Marke von 1500 Fällen gestiegen. Binnen eines Tages wurden 1591 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet, wie die Stadtverwaltung am Mittwoch bekannt gab. Am Donnerstag wollte Japans Regierungschef Yoshihide Suga über die erneute Ausrufung des Ausnahmezustands für den Großraum Tokio entscheiden. Es wird erwartet, dass er voraussichtlich einen Monat dauern wird – die Vorbereitung für die Olympischen Spiele im Sommer sollen aber fortgesetzt werden, hatte Suga zu Wochenbeginn erklärt.


Lindner zu Corona – “Wir stehen vor Neugründung unseres Landes”

7.50 Uhr: Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner sieht einen grundlegenden Erneuerungsbedarf in Deutschland in der nächsten Wahlperiode. „Bei der Bundestagswahl geht es um die Neu-Verhandlung der Grundlagen unseres Landes in den zwanziger Jahren“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur vor dem Dreikönigstreffen der Liberalen an diesem Mittwoch. „Wir haben sehr viele Grundsatzfragen, die sich neu stellen. Wir stehen vor einer Neugründung unseres Landes.“

Lindner verwies darauf, dass Deutschland die Quellen seines Wohlstandes erneuern und aufgrund der Alterung der Gesellschaft seine Sozialsysteme reformieren müsse. „Wir müssen uns auch neu der inneren Liberalität unserer Gesellschaft nach einer Pandemie mit einer starken Polarisierung der Gesellschaft vergewissern.“

Giffey bezeichnet Corona-Kontaktbeschränkungen für Familien als “unumgänglich”

7.45 Uhr: Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hat die in der Corona-Pandemie noch einmal verschärften Kontaktbeschränkungen für den privaten Bereich als “unumgänglich” bezeichnet. “Die Lage ist wirklich sehr ernst”, sagte Giffey im Deutschlandfunk mit Verweis auf die stark gestiegene Zahl der Menschen, die derzeit mit dem Coronavirus sterben. “Je länger wir im soften Lockdown dahinwabern, desto schwieriger wird es auszuhalten”, sagte die Ministerin, die zugleich betonte, dass die harte Regelung bis Ende Januar beschränkt sei.

Impf-Strategie – Pflegebeauftragter nimmt Spahn in Schutz

7.10 Uhr: Der Pflegebeauftragte der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) gegen Kritik in Schutz genommen. Er sagte der “Passauer Neuen Presse”, Spahn habe sehr gut begründet, warum man auf mehrere Impfstoffe gesetzt hat. “Im Sommer wusste man noch nicht, welcher Impfstoff das Rennen machen wird. Jetzt herzugehen und nur Kritik zu üben, wo wir bei 316.000 Impfungen sind, während andere Länder weit darunter liegen oder noch nicht einmal angefangen haben, ist alles andere als hilfreich”, sagte der CDU-Politiker.


Kitas und Grundschulen in Baden-Württemberg sollen ab dem 18. Januar wieder öffnen

5.21 Uhr: Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann will Kitas und Grundschulen in ihrem Bundesland möglichst ab dem 18. Januar wieder öffnen. Alle Schulen, auch die Grundschulen, über weitere Wochen komplett geschlossen zu halten, hielte sie für einen Fehler, sagte Eisenmann unserer Redaktion.

„Dies würde dem Bildungsanspruch nicht gerecht werden und soziale und psychische Folgen bei einer anhaltenden Isolation von Kindern völlig ausblenden“, so die CDU-Politikerin. Der Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz vom Dienstag ermögliche es, dass Unterricht in der Schule vor Ort, aber ohne Präsenzpflicht stattfinden kann. „Wir arbeiten deshalb darauf hin, dass wir Kitas und Grundschulen in Baden-Württemberg ab dem 18. Januar wieder flächendeckend öffnen können.“

Es sei richtig, den Lockdown in nahezu allen Lebensbereichen zu verlängern und die Maßnahmen in Corona-Hotspots zu verschärfen, sagte Eisenmann zu den Beschlüssen der Bund-Länder-Runde am Dienstag. „Allerdings hätte ich mir bei den so wichtigen und sensiblen Themen Bildung und Betreuung eine differenzierte Entscheidung schon ab kommenden Montag gewünscht.“ Dass die älteren Schülerinnen und Schüler an den weiterführenden und den beruflichen Schulen vorerst Fernunterricht haben sollen, sei nachvollziehbar und vertretbar.

Dehoga sieht zunehmende Existenzgefährdung für kleine und große Gaststätten und Hotels

5.05 Uhr: Der Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) fordert die Bundesregierung zur schnellen Auszahlung der zugesagten Hilfen auf, um eine Insolvenzwelle bei Gaststätten und Hotels zu verhindern. „Durch die Verlängerung des Lockdowns nimmt die Existenzgefährdung der Branche weiter zu“, sagte die Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges unserer Redaktion. „Die zugesagten Hilfen für die Unternehmen für November und Dezember müssen jetzt endlich fließen – und zwar schnell. Viele Betriebe haben bislang noch keinen Cent erhalten, noch nicht einmal Abschlagszahlungen.“

Viele Unternehmen müssten aufgeben oder Insolvenzen anmelden. Das betreffe sowohl kleine wie große Unternehmen. „Viele sind in einer enormen Schieflage. Vieles hängt deshalb davon ab, wie schnell die November- und Dezemberhilfen ausgezahlt werden“, sagte Hartges. Die meisten Gastronomien und Hotels waren seit März 2020 insgesamt fünf Monate lang geschlossen und ohne Umsätze. Zeitgleich wurden von den Novemberhilfen nur 1,15 Milliarden Euro ausgezahlt. „Allein unsere Branche erwartet Hilfen von rund 3 bis 3,5 Milliarden Euro für den Monat November. Und die großen Betriebe wissen überhaupt noch nicht, wann sie wieviel Geld nach welchen Kriterien bekommen.“

Elternvertretung der Kita-Kinder fordert mehr finanzielle Unterstützung für Familien

4.25 Uhr: Die Bundeselternvertretung für Kita-Kinder befürwortet vor dem Hintergrund längerer Kita-Schließungen die beschlossenen zusätzlichen bezahlten Betreuungstage, dringt aber auf mehr finanzielle Unterstützung für Familien. „Wir nehmen wahr, dass die Politik die Probleme der Familien sieht und begrüßen die zehn zusätzlichen Betreuungstage pro Elternteil“, sagte Katharina Queisser, Sprecherin der Bundeselternvertretung der Kinder in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege (Bevki) unserer Redaktion. Das reiche für den Januar.

Aber der Druck auf den Familien bleibe hoch, so die Elternvertreterin. „67 Prozent des Einkommens bedeuten für viele Familie ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten“, erklärte Queisser. „Das trifft diejenigen Familien und Kinder am härtesten, die ohnehin schon in prekären Situationen leben und um Teilhabe kämpfen müssen.“ Bevki fordert deshalb eine Neuauflage des Corona-Kinderbonus von 1000 Euro pro Kind und Monat. „Damit lässt sich diese Schieflage ausgleichen.“

Göring-Eckart reagiert mit Unverständnis auf Corona-Beschlüsse

3.01 Uhr: Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt hat Versäumnisse von Bund und Ländern bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie kritisiert. „Dass die harte Einschränkung privater Kontakte geregelt wird, aber die Kontakte am Arbeitsplatz nur mit einem kurzen Appell behandelt werden, ist völlig unverständlich“, sagte sie nach der Ministerpräsidetenkonferenz unserer Redaktion. „Es muss mehr getan werden, um den Schutz der Menschen am Arbeitsplatz zu erhöhen, und wo immer es möglich ist, Arbeiten im Homeoffice zu ermöglichen.“

Durch die über die Ferien hinaus geschlossenen Schulen und Kitas steige die Belastung von Eltern wieder immens, betonte Göring-Eckardt. „Es muss endlich klar geregelt sein, dass Homeoffice von Vätern oder Müttern nicht als Betreuungsmöglichkeit gilt.“

Zwar sei es richtig, dass die Ministerpräsidentenkonferenz konsequentere Maßnahmen beschlossen habe, resümierte Göring-Eckardt. Es sei aber wieder deutlich geworden, dass „die Bundesregierung keine langfristige Strategie“ habe. Dabei seien Planbarkeit und Verlässlichkeit elementar.

NGG-Chef fordert Mindestkurzarbeitergeld von 1200 Euro und eine Soforthilfe von 1000 Euro

1.21 Uhr: Die Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG) fordert angesichts des verlängerten Lockdowns eine schnelle und stärkere Unterstützung für die betroffenen Beschäftigten. „Wir fordern ein Mindestkurzarbeitergeld von 1200 Euro und eine Corona-Sofortnothilfe von einmalig 1000 Euro“, sagte der NGG-Vorsitzende Guido Zeitler unserer Redaktion. „Die Löhne von Kellnern oder Köchinnen sind ohnehin niedrig – das Kurzarbeitergeld reicht da auf Dauer einfach nicht.“

Der NGG-Chef befürchtet zudem einen weiteren Stellenabbau. „Mit jeder Verlängerung des Lockdowns geht der Personalabbau weiter. Menschen werden auf die Straße gesetzt, viele Verträge einfach nicht mehr verlängert“, sagte Zeitler.

5. Januar: Härterer Lockdown auch in Israel beschlossen

23.02 Uhr: Israels Regierung will mit einem härteren Corona-Lockdown die Infektionsdynamik bremsen. Nach einer erneuten Zunahme der Fälle beschloss das Kabinett eine Verschärfung der geltenden Restriktionen. Diese soll nach Angaben des Büros von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu an Donnerstag um Mitternacht in Kraft treten und zwei Wochen andauern. Details werden demnach noch abgestimmt. Medienberichten zufolge umfasst die Verschärfung unter anderem die Schließung von Schulen und Kindergärten. Das Parlament muss den Maßnahmen noch zustimmen.


Grammy-Preisverleihung wird auf März verschoben

22.18 Uhr: Die für diesen Monat geplante Verleihung der Grammy-Awards wird aufgrund der Corona-Pandemie auf März verschoben. Das berichtet die “Washington Post” mit Berufung auf die Veranstalter.

Die Musikpreise werden in Los Angeles verliehen. Im Bezirk Los Angeles war zuletzt ein starker Anstieg der Corona-Fälle und Toten verzeichnet worden. Im Bevölkerungsreichsten Bezirk des US-Bundesstaates Kalifornien stirbt aktuell laut dem Bericht der “Washington Post” im Schnitt alle zehn Minuten ein Mensch an Covid-19.

Landkreise kritisieren Einschränkungen der Bewegungsfreiheit

20.25 Uhr: Der Deutsche Landkreistag hat die Verschärfung des Corona-Lockdown kritisiert. „Ich habe meine Zweifel, ob mit Bewegungseinschränkungen und Kontaktverboten zu mehr als einer Person außerhalb des eigenen Haushalts nicht der Bogen überspannt wird“, sagte Präsident Reinhard Sager unserer Redaktion. „Wir bringen damit jedenfalls große Teile der Bevölkerung in Schwierigkeiten, auf deren Mitmachen wir angewiesen sind.“ Vor allem in den ländlichen Räumen, in denen zwei Drittel der Bevölkerung lebten, wirkten Einschränkungen der Bewegungsfreiheit von 15 Kilometern besonders.

Die Beschlüsse zu den Schulen seien ebenfalls „sehr weitgehend“, fügte Sager hinzu. „Wechselunterricht ist immer noch besser als bloßer Distanzunterricht. Hier muss es gelingen, spätestens im Februar, nach Möglichkeit zumindest in Landkreisen mit einer Inzidenz von unter 100, früher zu Öffnungen zu gelangen.“

Bahn reduziert im verschärften Lockdown Angebot

20.06 Uhr: Die Deutsche Bahn hat angesichts des verschärften Lockdowns angekündigt, ihr Angebot im Fernverkehr zu reduzieren. „Ab dem 7. Januar wird die DB ihren Fahrgästen bis auf weiteres rund 85 Prozent des normalen Sitzplatzangebotes zur Verfügung stellen“, teilte der Konzern mit. Damit werde im Fernverkehr ein Grundtakt aufrechterhalten.

Wie schon im Frühjahr und Herbst des vergangenen Jahres werde es Anpassungen im Angebot geben, so die Bahn. So würden Verstärker-Züge sowie der internationale Verkehr in Absprache mit den europäischen Partnerbahnen reduziert und teils statt zwei Zugteilen nur noch eines eingesetzt.

Über die Weihnachtstage hatte die Bahn ihr Angebot im Fernverkehr sogar noch ausgeweitet, um zu verhindern, dass Fahrgäste im Zug keinen Abstand halten können. In den vergangenen Tagen waren viele ICE-Züge aber sehr leer.

Auch für Fahrgäste im Regionalverkehr kommen Änderungen zu. Die regionalen Verkehrsunternehmen wollen das volle Bahn- und Busangebot aber zumindest in den Stoßzeiten aufrechterhalten. Dies soll vor allem für diejenigen geschehen, „die mobil sein und zwingend zur Arbeit müssen“, teilte der Präsident des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), Ingo Wortmann, mit.


Merkel verteidigt Impstoffbestellung der EU

19.13 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Impfstoffbestellung durch die EU verteidigt. „Wir wollen keine nationalen Alleingänge“, betonte sie. Der wirksamste Schutz sei auch für Deutschland durch ein europäisches Vorgehen zu erreichen. Es sei im deutschen Interessen, dass auch die Bevölkerung der EU-Nachbarn rasch geimpft werde. Mit Blick auf die knappen Ressourcen kündigten Bund und Länder an, dass sich bis spätestens Mitte Februar alle Bewohner von stationären Pflegeeinrichtungen impfen lassen können. Bis zum 1. Februar sollen etwa vier Millionen Impfdosen ausgeliefert worden sein.


Regeln für Einreise aus Corona-Risikogebieten werden verschärft

18.57 Uhr: Die Regeln für Einreisende aus Corona-Risikogebieten im Ausland werden noch einmal verschärft. Ab dem 11. Januar müssen sie nicht nur für zehn Tage in Quarantäne, sondern sich auch 48 Stunden vor oder unmittelbar nach Einreise zwingend auf das Virus testen lassen. Darauf verständigte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sich am Dienstag mit den Ministerpräsidenten der Länder in Berlin, wie aus dem Beschlusspapier hervor geht. Die Quarantäne kann auch künftig durch einen zweiten Test nach fünf Tagen verkürzt werden, falls dieser negativ ausfällt.

Dem Beschluss von Bund und Ländern zufolge soll eine Musterverordnung des Bundes entsprechend geändert und dann von den Ländern umgesetzt werden. Der Bund behält sich zudem vor, zusätzliche Testpflichten für Länder zu erlassen, in denen das Ansteckungsrisiko wegen der Verbreitung von Mutationen des Virus oder hoher Infektionszahlen besonders groß ist.

Die Bundesregierung hat inzwischen etwa 150 der rund 200 Länder weltweit zu Corona-Risikogebieten erklärt und warnt vor Reisen dorthin. In Europa gibt es kaum noch Regionen, die kein Risikogebiet sind. Die Einstufung erfolgt, wenn in einem Gebiet mehr als 50 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche registriert werden. Nach diesen Kriterien sind aber auch alle 16 deutschen Bundesländer Risikogebiete.

Lockdown an Schulen und Kitas wird bis Ende Januar verlängert

18.54 Uhr: Wegen weiter hoher Corona-Infektionszahlen wird der Lockdown an Schulen und Kitas bis Ende Januar verlängert. Darauf haben sich Bund und Länder bei ihren Beratungen am Dienstag in Berlin verständigt, wie aus ihrem Beschlusspapier hervorgeht.


Bund und Länder verschärfen Kontaktbeschränkungen

18.47 Uhr: Die Kontaktbeschränkungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie werden wegen der weiter hohen Infektionszahlen
verschärft. Künftig sind private Zusammenkünfte nur noch im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit maximal einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person gestattet. Darauf haben sich Bund und Länder bei ihren Beratungen am Dienstag in Berlin verständigt, wie aus ihrem Beschlusspapier hervorgeht.

Bewegungsfreiheit in Corona-Hotspots wird eingeschränkt

18.46 Uhr: Auf Menschen in Landkreisen mit sehr hohen Corona-Infektionszahlen kommt eine drastische Beschränkung ihrer Bewegungsfreiheit zu. Ab einer 7-Tage-Inzidenz von über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern sollen die Länder lokale Maßnahmen ergreifen, um den Bewegungsradius auf 15 Kilometer um den Wohnort zu begrenzen, sofern kein triftiger Grund vorliegt. Darauf haben sich Bund und Länder bei ihren Beratungen am Dienstag in Berlin verständigt, wie aus ihrem Beschlusspapier hervorgeht.

Bund und Länder verlängern Lockdown bis Ende Januar

18.43 Uhr: Der Lockdown zur Bekämpfung der Corona-Pandemie wird wegen weiter hoher Infektionszahlen bis zum 31. Januar verlängert. Darauf haben sich Bund und Länder bei ihren Beratungen am Dienstag in Berlin verständigt, wie aus ihrem Beschlusspapier hervorgeht.

Malu Dreyer bestätigt Verlängerung des Lockdowns bis 31. Januar

18.29 Uhr: Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat am Rande der noch laufenden Bund-Länder-Beratungen die Verlängerung des Corona-Lockdowns bestätigt. Dass die Corona-Beschränkungen bis 31. Januar verlängert werden sollen, „ist ein Teil des Beschlusses“, sagte Dreyer, die am frühen Dienstagabend ihre Teilnahme an dem Gipfel für einen Neujahrsempfang unterbrochen hatte. Es gehe vor allem darum, die Belastungen für die Krankenhäuser zu begrenzen und die Infektionszahlen zu senken.

Der bisherige Shutdown zeige erste Wirkungen, sagte Dreyer. Es gebe aber „nach wie vor viel zu hohe Inzidenzen. “Wir haben alle noch eine richtig große Aufgabe vor uns„, betonte die SPD-Politikerin in ihrem Grußwort, das vom Nachrichtensender Welt übertragen wurde. Zu den laufenden Beratungen der Länderchefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte Dreyer, die entscheidenden Punkte seien beraten.

Virologe Drosten fordert, die Virus-Mutation im Blick zu behalten

18.21 Uhr: In der neuen Folge des NDR Info Podcast „Coronavirus-Update“ hat der Virologe Christian Drosten dazu aufgerufen, die Coronavirus-Varianten aus England und Südafrika genau zu beobachten. Für die Wirksamkeit von Impfstoffen seien diese Mutationen aber wohl nicht besorgniserregend.

„Ich glaube nicht, dass wir im Moment in Deutschland ein großes Problem mit der Variante aus England haben“, sagte der Virologe von der Berliner Charité in der Podcast-Folge. Aber man müsse die Situation wirklich ernst nehmen und auch in Deutschland verstärkt nach den Mutationen suchen. Denn immer mehr Daten deuten darauf hin, dass sich die Virus-Varianten aus England und Südafrika tatsächlich leichter übertragen.

Klarheit in diesem Punkt werde es aber erst in einigen Monaten geben. „Ich gehe davon aus, dass wir bis Ostern oder bis Mai ganz klar wissen, ob dieses Virus übertragbarer ist und wie gefährlich es ist“, so Drosten.

Brüssel verhandelt mit Biontech über Verdoppelung der Impfdosen

17.43 Uhr: Die EU-Kommission verhandelt einem Medienbericht zufolge mit dem Mainzer Unternehmen Biontech und seinem US-Partner Pfizer über eine Verdopplung der bislang vereinbarten Impfstofflieferungen. Ein neuer Vertrag könnte zusätzlich 100 Millionen Impfstoffdosen gegen das neuartige Coronavirus und eine Option auf weitere 200 Millionen beinhalten, berichtete der „Spiegel“ unter Verweis auf Verhandlungskreise. Ein Sprecher der Kommission wollte diese Zahlen am Nachmittag nicht bestätigen.

Bund und Länder einigen sich offenbar auf eine Beschränkung des Bewegungsradius

16.22 Uhr: Bund und Länder haben sich nach Informationen des ARD-Hauptstadtstudios, Deutsche Presse-Agentur und des „Spiegel“ darauf verständigt, dass in Landkreisen mit hohen Corona-Infektionszahlen der Bewegungsradius auf 15 Kilometer um den Wohnort beschränkt werden soll. Gelten soll dies für Landkreise mit einer Sieben-Tages-Inzidenz von über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern. Eine Einigung auf ein Beschlusspapier gab es aber noch nicht.

Laut RKI 67 Landkreise über Inzidenz von 200

16.08 Uhr: Nach aktuellen Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) überschreiten derzeit 67 Landkreise in Deutschland bei der Sieben-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 200. Spitzenreiter sind die Landkreise Meißen (493), Altenburger Land (463) und Vogtland (435), die in Sachsen und Thüringen liegen. Laut der Beschlussvorlage des Kanzleramtes für den Corona-Gipfel sprechen sich Bund und Länder für Einschränkungen des Bewegungsradius auf 15 Kilometer in Regionen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 200 Fällen pro 100.000 Einwohner aus.

Schweiz will bis Sommer alle Impfwilligen impfen

15.41 Uhr: Für jede Person in der Schweiz, die sich gegen Covid-19 impfen lassen möchte, soll das bis zum Sommer möglich sein. “Wir rechnen damit, bis zum Sommer die Volumina so entsprechend zu bekommen, dass alle, die geimpft werden wollen, auch geimpft sein können”, sagt Nora Kronig, Leiterin der Abteilung Internationales beim Bundesamt für Gesundheit (BAG). Bislang wurden 233.000 Dosen des Impfstoffs der Firmen Biontech und Pfizer ausgeliefert. Bis Februar rechne man mit insgesamt 1,5 Millionen Dosen. In dieser Planung sei auch der Impfstoff der US-Firma Moderna berücksichtigt, über dessen Zulassung demnächst entschieden werden soll.

Beschlusspapier – Verschärfte Kontaktbeschränkungen auf einen Haushalt plus eine weitere Person

14.54 Uhr: Bund und Länder wollen die bestehenden Lockdown-Regeln bis zum 31. Januar verlängern und zum Teil sogar verschärfen. Das betrifft vor allem die Maßnahmen zur Kontaktbeschränkung: Private Zusammenkünfte sollen „nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes gestattet“, heißt es dazu in der Beschlussvorlage des Kanzleramts, die dieser Redaktion vorliegt.

Auch die Regelung für Schulen und Kitas mit Schließungen beziehungsweise ausgesetzter Präsenzpflicht soll im Grundsatz bestehen bleiben. Die von den Ländern ergriffenen Maßnahmen müssten „auch in diesem Bereich bis Ende Januar verlängert werden“, heißt es. Ausnahmen soll es weiterhin für Abschlussklassen geben. Bund und Länder, so heißt es im Papier, seien sich darüber einig, dass Schulen bei Lockerungen der beschlossenen Maßnahmen von Anfang an dabei sein müssen.

Grundsätzlich sprechen sich Bund und Länder zudem für Einschränkungen des Bewegungsradius auf 15 Kilometer in Regionen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 200 Fällen pro 100.000 Einwohner aus. Noch offen ist allerdings, wie verbindlich diese Regelung formuliert wird, ob sich die Länder lediglich dazu verpflichten, eine solche Maßnahme zu prüfen oder sie zu ergreifen. Ausnahmen von der Radiusbeschränkung soll es nur im Falle eines triftigen Grundes geben. Einkaufen, Reisen und tagestouristische Ausflüge stellen laut Beschlussvorlage „explizit keinen triftigen Grund dar“.


Lauterbach sieht Einschränkung der Bewegungsfreiheit skeptisch

14.20 Uhr: Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat sich skeptisch über eine Einschränkung der Bewegungsfreiheit zur Bekämpfung der Corona-Pandemie geäußert. „Wir müssen die jetzigen Maßnahmen auf jeden Fall über den Januar hinaus durchhalten. Das ist viel wichtiger als eine kurzfristige Verschärfung der Corona-Auflagen“, sagte der Mediziner zum Auftakt der Bund-Länder-Beratungen unserer Redaktion. „Eine Einschränkung des Bewegungsradius ist sicher eine Maßnahme, die man diskutieren kann. Aber es gibt dazu keine gute Studienlage. Also kann niemand wissenschaftlich gesichert sagen, was das zusätzlich bringt.“

Lauterbach betonte: „Wir müssen uns das Ziel setzen, die Inzidenz auf unter 25 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen zu senken. Das kann man aber nur schaffen, wenn man sich auf Maßnahmen begrenzt, die auch durchzuhalten sind. Ich habe Zweifel, ob das bei einer Einschränkung der Bewegungsfreiheit der Fall wäre.“

Hessen sperrt Skipisten und Parkplätze

14.13 Uhr: Wegen des Ansturms der Schneetouristen sind im nordhessischen Wintersportort Willingen Skipisten, Rodelhänge und Parkplätze am Wochenende für Besucher gesperrt. Ein entsprechendes Verbot hat der Landkreis Waldeck-Frankenberg beschlossen. Es ist die erste Sperrung von Skipisten und Rodelhängen dieser Art in Hessen. Aus Gründen des Infektionsschutzes habe man sich für die zunächst dreitägige Einschränkung entschieden, sagte eine Sprecherin in Korbach. Sie soll von Freitag bis Sonntag gelten.

Nachdem die Wintersport-Region Winterberg im benachbarten Nordrhein-Westfalen am Wochenende Pisten und Parkplätze geschlossen hatte, waren Tausende Ausflügler nach Nordhessen ausgewichen. “Mindestabstände sind bei der Masse an Tagestouristen weder einhaltbar, noch kontrollierbar gewesen – sogar im Freien”, sagte der Gesundheitsdezernent des Landkreises. Man habe daher keine andere Möglichkeit als das Betretungsverbot gesehen, um die Besucherströme zu verringern. Ordnungsbehörden und Polizei würden die Einhaltung kontrollieren.

Merkel berät am Mittwoch über Impfstoff-Beschaffung

14.09 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will am Mittwoch mit den zuständigen Fachministern darüber beraten, wie mehr Impfstoff gegen das Coronavirus beschafft werden kann. Teilnehmen werden neben Gesundheitsminister Jens Spahn, Wirtschaftsminister Peter Altmaier, Kanzleramtschef Helge Braun (alle CDU) auch Finanzminister Olaf Scholz (SPD), sagte Spahns Sprecher. Das Treffen diene dem Austausch “zu der Frage, ob und wie die zusätzliche Produktion von Impfstoffen in Deutschland koordiniert unterstützt werden kann”.

Wegen der Beschaffung des Corona-Impfstoffs der Firma Biontech war Gesundheitsminister Spahn zuletzt in die Kritik geraten, auch beim Koalitionspartner SPD. Es gibt Vorwürfe, es sei nicht genügend Impfstoff bestellt worden.

Bremen will alle Schüler nach Ferien testen

13.57 Uhr: In Bremen können sich ab Donnerstag alle 73.000 Schülerinnen und Schüler sowie die 11.200 Beschäftigten der Schulen auf das Coronavirus testen lassen. Die PCR-Tests seien freiwillig und kostenlos, teilte das Bildungsressort mit. Gleichzeitig werde die Schulanwesenheitspflicht vom 11. bis zum 15. Januar aufgehoben. Die Ferien würden jedoch nicht verlängert, die Schulen blieben grundsätzlich offen. Es werde Präsenz- und Distanzunterricht erteilt.

Staat kann in großem Stil bei Reisekonzern Tui einsteigen

13.38 Uhr: Der deutsche Staat kann sich an dem angeschlagenen Reisekonzern Tui beteiligen. Die Eigner des schwer von der Corona-Krise getroffenen Unternehmens stimmten am Dienstag einem entsprechenden Recht zum Umtausch von Vermögenseinlagen in Aktien zu. Damit ist der Weg für den Bund frei, mit insgesamt bis zu gut 25 Prozent bei Tui einzusteigen.

Sachsen diskutiert Streichung der Winterferien

13.05 Uhr: Sachsen denkt über eine Streichung der Winterferien im Februar nach. Nach dpa-Informationen soll der Plan am Dienstag im Kabinett diskutiert werden. Zuvor hatte die „Freie Presse“ berichtet. Demnach sollen als Ausgleich die Osterferien um eine Woche verlängert werden und bereits in der Karwoche ab dem 29. März beginnen, hieß es in dem Bericht.

Die Schüler sollen damit nach dem Lockdown möglichst schnell wieder unterrichtet werden. Der Lockdown mit geschlossenen Kitas und Schulen geht bis zum 10. Januar, vor Bund-Länder-Beratungen am Dienstag zeichnet sich jedoch eine Verlängerung ab. Auch Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hatte sich im Vorfeld für eine Verlängerung der Maßnahmen bis Ende Januar ausgesprochen.

Vatikan bereit für Corona-Impfungen

12.48 Uhr: Der Vatikan ist nach eigenen Angaben bereit für die Corona-Impfkampagne. Es sei eine Frage von wenigen Tagen, bis die Impfdosen geliefert würden, sagte der Leiter des Gesundheitsamts, Andrea Arcangeli, der römischen Zeitung “Messaggero”. Dann könne unverzüglich mit den Immunisierungen begonnen werden. Er gehe davon aus, dass sich auch Papst Franziskus impfen lassen werde, habe aber keine Information darüber, sagte Arcangeli.

Der Intensivmediziner und frühere Professor an der römischen Universitätsklinik Gemelli bestätigte, der Vatikanstaat habe rund 10.000 Dosen des Impfstoffs vom Mainzer Hersteller Biontech und seines US-Partners Pfizer bestellt. Diese Zahl reiche, um den internen Bedarf zu decken. Impfberechtigt sind neben Angestellten des Heiligen Stuhls und der Vatikanstadt auch mitversicherte Angehörige und Pensionäre.

Putin und Merkel beraten über gemeinsame Impfstoff-Produktion

12.15 Uhr: Kremlchef Wladimir Putin hat mit Bundeskanzlerin Angela Merkel über eine engere Zusammenarbeit in der Corona-Pandemie gesprochen. Bei dem Telefonat beider Politiker sei es um mögliche Perspektiven für die gemeinsame Herstellung von Impfstoffen gegangen, teilte der Kreml mit. Die Gesundheitsministerien beider Länder und Spezialisten sollten die Gespräche dazu fortsetzen. Details wurden zunächst nicht genannt.

Russland hatte Mitte August den Impfstoff „Sputnik V“ für eine breite Anwendung in der Bevölkerung freigegeben. Mittlerweile wurde ein zweiter Impfstoff registriert. Die Impfungen in Russland laufen seit Anfang Dezember.

Deutsche Arbeitslosigkeit steigt wegen Corona erstmals seit 2013

11.45 Uhr: Die Corona-Krise hat die Arbeitslosigkeit in Deutschland erstmals seit 2013 steigen lassen. Im Jahresdurchschnitt 2020 kletterte die Zahl um 429.000 auf knapp 2,7 Millionen, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Dienstag mitteilte.

„Der Einbruch am Arbeitsmarkt vom Frühjahr wirkt noch nach“, sagte BA-Chef Detlef Scheele. Die Folgen der Corona-Pandemie und der Maßnahmen zu ihrer Eindämmung seien weiter sehr deutlich sichtbar. „Die stabilisierende Wirkung der Kurzarbeit hat jedoch Beschäftigung gesichert und eine höhere Arbeitslosigkeit verhindert.“

Corona: Frankreichs Regierung wegen Impfkampagne unter Druck

11.39 Uhr: Wegen des extrem schleppenden Impfstarts in Frankreich gerät die Regierung immer weiter unter Druck. Man werde die Corona-Impfstrategie jetzt verstärken, beschleunigen und vereinfachen“, kündigte Gesundheitsminister Olivier Véran im Gespräch mit dem französischen Sender RTL an.

Die Impfungen sollen so bald wie möglich nun auch zum Beispiel auf Menschen über 75 Jahre, die nicht im Heim leben, ausgeweitet werden. Véran sagte außerdem, dass Anmeldungen für eine Impfung über Internet und Telefon möglich sein sollen. Konkret solle das am Donnerstag vorgestellt werden.

In Frankreich herrschte heute Morgen noch immer Unklarheit über die konkrete Zahl der geimpften Menschen. Am Montag seien 2000 Impfungen überschritten worden, sagte Véran. Fakt ist, dass Frankreich im Vergleich mit vielen anderen Staaten hinten liegt. Véran versprach, dass man in den kommenden Tagen zu den Nachbarn aufschließen werde. Zum Vergleich: In Deutschland wurden mit Stand Montagmittag mehr als 260.000 Impfungen offiziell gemeldet.


Lindner gegen Einschränkung des Bewegungsradius

11.08 Uhr: FDP-Parteichef Christian Lindner hat eine Einschränkung des Bewegungsradius zur Bekämpfung der Corona-Pandemie als „unverhältnismäßig“ bezeichnet. „Wir halten es bei einer 100er-Inzidenz für einen überzogenen Eingriff in die Freiheit der Menschen“, sagte Lindner am Dienstag. Allenfalls bei Hotspots mit einer Inzidenz im hohen dreistelligen Bereich könne eine solche Maßnahme „vielleicht sinnvoll“ sein.

Nach Lindners Worten hatte es vor dem Treffen der Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten am Dienstagmorgen in der Runde eine Debatte über die Einführung einer solchen Verschärfung der Lockdown-Regeln gegeben, die breite Mehrheit der Landesregierungen, darunter auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), habe dies aber abgelehnt.

Betriebe im Lockdown: Wann dürfen Friseursalons wieder öffnen?

11.00 Uhr: Seit 16. Dezember sind die Friseure in Deutschland geschlossen. Die Haare wachsen freilich auch trotz Corona-Pandemie weiter. Profis raten jedoch davon ab jetzt nach YouTube-Anleitung drauf los zu schnibbeln. Doch wie kommt man jetzt an einen Haarschnitt und darf der Friseure Hausbesuche machen? Wir beantworten im Überblick die wichtigsten Fragen rund um Dauerwelle und Co..

Coronakrise – 90 Prozent weniger Touristen in Spanien

10.35 Uhr: Die EU-Kommission hat weitere Milliardenhilfen für den schwer von der Corona-Krise getroffene Reisekonzern TUI genehmigt. Die von Deutschland angemeldete staatliche Beteiligung in Höhe von bis zu 1,25 Milliarden Euro sei “erforderlich, geeignet und angemessen”, erklärte die Brüsseler Behörde. Die Bundesregierung habe dies ausreichend nachgewiesen.

TUI hatte sich Anfang Dezember mit privaten und öffentlichen Stellen auf ein Hilfspaket in Höhe von insgesamt 1,8 Milliarden Euro verständigt. Für den vom Steuerzahler getragenen Anteil an diesen Hilfen erhalte der Staat “eine hinreichende Vergütung”, erklärte die für Wettbewerb zuständige EU-Kommissionsvize Margrethe Vestager.

Keine Lockerungen auf Mallorca in Sicht

10.15 Uhr: Mallorcas Bewohner werden wegen anhaltend hoher Corona-Zahlen auch in den nächsten Wochen strikte Einschränkungen ertragen müssen. Eine nennenswerte Lockerung der Auflagen sei bis Februar nicht zu erwarten, so die Regierungssprecherin der Balearen. „Vor allem auf Mallorca ist die Lage sehr negativ“, sagte sie.

Auf der Hauptinsel sei die Pandemie „außer Kontrolle“, titelte die Zeitung „Diario de Mallorca“ am Dienstag in der Online-Ausgabe. Die Balearen hatten seit Dezember die höchsten Corona-Zahlen in ganz Spanien. Zuletzt gab es knapp 530 Ansteckungen pro 100 000 Einwohner binnen zwei Wochen.


Corona – Mehr zum Thema



Coronakrise – 90 Prozent weniger Touristen in Spanien

9.43 Uhr: Im November sind kaum noch Touristen nach Spanien gereist. Die Zahl der ausländischen Besucher sei um 90 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gefallen, geht aus Daten des spanischen Statistikamtes hervor. Die Einnahmen des Landes fielen entsprechend geringer aus. Von Januar bis November 2020 habe es insgesamt 19 Millionen Besucher aus dem Ausland gegeben, ein Minus von 78 Prozent.


Nach Kritik an Impfstrategie – Spahn wirft SPD Wahltaktik vor

9.15 Uhr: Angesichts der Kritik der SPD an seiner Impfstrategie hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vom Koalitionspartner gemeinsames Agieren in der Corona-Krise eingefordert. „In dieser echt schweren Phase der Pandemie, denke ich, erwarten die Bürgerinnen und Bürger zu Recht Geschlossenheit und Entschlossenheit ihrer Regierung“, sagte er am Dienstag im ARD-„Morgenmagazin“.

„Das funktioniert in so einer Phase nicht gut: gleichzeitig Regierung und Opposition sein zu wollen. Irgendwie hat es auch seit 20 Jahren für die SPD nicht gut funktioniert.“ Spahn warf der SPD indirekt vor, bereits wahltaktisch zu agieren: „Ich glaube nicht, dass das jetzt im Wahljahr besser läuft.“ Mehrere SPD-Politiker, darunter Vizekanzler Olaf Scholz, hatten Spahn dafür verantwortlich gemacht, dass einige andere Länder beim Impfen weiter sind als Deutschland.

Vize-Premier: Briten-Lockdown wird bis März andauern

9.01 Uhr: Englands neue Abriegelung wird bis März andauern und einige Einschränkungen werden sogar noch länger in Kraft bleiben, sagte Vize-Premierminister Michael Gove. „Ich denke, es ist richtig zu sagen, dass wir, wenn wir in den März eintreten, in der Lage sein sollten, einige dieser Beschränkungen aufzuheben, aber nicht unbedingt alle“, so Gove. Wenige Stunden zuvor hatte Premierminister Boris Johnson noch angekündigt, die Lockdown-Regeln Mitte Februar auf den Prüfstand stellen zu wollen.

Ministerpräsidenten gehen von Lockdown-Verlängerung bis Ende Januar aus

8.55 Uhr: Vor dem Hintergrund anhaltend hoher Infektionszahlen sieht die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, keinen Grund zur Entwarnung. Die Zahlen zeigten, “dass wir den Shutdown fortsetzen müssen”, sagt die SPD-Politikerin imARD-Morgenmagazin.” Beim Treffen der Ministerpräsidenten mit der Kanzlerin müsse aber auch darüber gesprochen werden, ob mit Blick auf die Coronavirus-Mutation bereits jetzt Kontaktbeschränkungen weiter verschärft werden müssten oder ob damit noch gewartet werden könne, bis die Auswirkungen von Weihnachten und Silvester deutlich werden.

Auch Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) rechnet damit, dass die Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie bis Ende Januar verlängert werden. Es gebe zwar eine positive Entwicklung bei den Inzidenzzahlen, aber leider noch gar keine Entlastung im Klinikbereich, sagte Müller demrbb.”

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow will sich bei den Bund-Länder-Beratungen gar für strengere Maßnahmen zur Eindämmung der Coronakrise einsetzen. “Ich werde auf der Seite derjenigen argumentieren, die sagen, wir werden es schärfer angehen müssen”, sagt der Linken-Politiker im Deutschlandfunk. Er selbst habe zu lange gedacht, dass mit “einem soften Lockdown” ein “Wellenbrecher” gelinge. Jedoch sei “ein schärferer Lockdown” der einzige Weg, um die Zahlen herunterzubekommen.

Einzelhandel trotz Corona mit größtem Umsatzplus seit 1994

8.39 Uhr: Die deutschen Einzelhändler haben ihren Umsatz im vergangenen Jahr trotz der Corona-Krise so kräftig gesteigert wie noch nie. Sie nahmen nach Schätzungen des Statistischen Bundesamts voraussichtlich 5,3 Prozent mehr ein als 2019. Das ist der kräftigste Zuwachs seit Beginn dieser Statistik 1994. Zu den Profiteuren der Corona-Krise gehörte der Online- und Versandhandel mit einem Umsatzwachstum von 24 Prozent. Viele andere Einzelhändler wurden dagegen von der Corona-Krise kalt erwischt: So brach der Handel mit Bekleidung, Schuhen und Lederwaren von Januar bis November um 21,1 Prozent zum Vorjahreszeitraum ein.


Corona-Gipfel auf 13 Uhr verschoben

8.30 Uhr: Das Spitzengespräch von Kanzlerin Angela Merkel und den 16 Ministerpräsidenten beginnt heute erst um 13 Uhr. Das wurde aus Verhandlungskreisen bekannt. Ursprünglich war der Termin für 11 Uhr vorgesehen. In einem Gespräch Merkels und etlicher Ministerpräsidenten mit Experten über die Corona-Maßnahmen gab es am Montagabend nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters aus Teilnehmerkreisen unterschiedliche Meinungen zu Schulöffnungen.

New York will Kliniken für zu wenig Impfungen bestrafen

7.45 Uhr: Der Gouverneur des US-Bundesstaates New York kündigt Strafen für Krankenhäuser an, die ihre Impfstoff-Zuteilung nicht innerhalb einer Woche eingesetzt haben. “Ich will den Impfstoff nicht in einem Kühlschrank oder einer Kühltruhe haben”, sagt Andrew Cuomo. “Ich will ihn bei jemanden im Arm haben.” Die Krankenhäuser in seinem Staat hätten bislang weniger als die Hälfte ihrer zugeteilten Dosen eingesetzt. Der US-Seuchenbehörde CDC zufolge ist der Anteil noch geringer: Ihren Daten zufolge wurde in New York bislang nur ein Fünftel der gelieferten 896.000 Dosen verimpft.

Corona-Dezemberhilfen – Firmen sollen erste Gelder erhalten

7.00 Uhr: Erste Gelder der Corona-Dezemberhilfen sollen ab heute bei betroffenen Firmen und Selbstständigen ankommen. Die Abschlagszahlungen seien gestartet, teilte das Bundeswirtschaftsministerium mit. Die Abschlagszahlungen sind ein Vorschuss auf spätere Zahlungen. Wirtschaftsverbände hatten wiederholt Kritik an einer schleppenden Umsetzung der Hilfen geäußert.

Unternehmen bekommen Abschlagszahlungen in Höhe von 50.000 Euro, Soloselbstständige von bis zu 5000 Euro. Dies gilt bereits bei den Novemberhilfen. Die Bundesregierung hatte die milliardenschweren Hilfen für Unternehmen etwa aus der Gastronomie beschlossen, die ihren Geschäftsbetrieb wegen des Teil-Lockdowns seit Anfang November dicht machen mussten. Erstattet werden über Zuschüsse Umsatzausfälle von bis zu 75 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Corona – Kramp-Karrenbauer will Präsenzunterricht vermeiden

6.45 Uhr: CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat sich vor der Videokonferenz von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Regierungschefs der Länder zur Corona-Krise für einen vorsichtigen Kurs in Schulen und Kitas ausgesprochen. “Ich wünsche mir, dass wir in den Schulen und in den Kitas keine oder so wenig Präsenz wie möglich haben”, sagte sie der Nachrichtenagtntur dpa in Berlin. Im Zusammenhang mit Fragen und Ängsten in der Bevölkerung bei der Impfstrategie sprach sich Kramp-Karrenbauer für eine offene Debatte und Aufklärung aus.

Vor dem Hintergrund von Kritik an uneinheitlichen Verfahren bei den Corona-Impfungen sagte die Parteivorsitzende: “Ich würde es sehr begrüßen, wenn die Länder sich einigen würden, dass jeder, der geimpft werden soll, auch noch einmal schriftlich informiert wird.” Sonst würden eventuell die passenden Informationen alleinstehende ältere Menschen nicht erreichen. Eine einheitliche Vorgehensweise bei der Information der älteren Bevölkerung sei wünschenswert.

Corona-Mutation auch in Brasilien nachgewiesen

6.15 Uhr: In Brasilien sind die nach offiziellen Angaben ersten beiden Fälle der in Großbritannien entdeckten und besonders ansteckenden Variante des Coronavirus in dem Land aufgetreten. Dies teilte das Gesundheitssekretariat des Bundesstaates São Paulo in einer Erklärung mit. Demnach hatte das “Instituto Adolfo Lutz” in São Paulo, ein nationales Referenzlabor, die Fälle bestätigt.

Bei einem der bestätigten Fälle handelt es sich laut der Erklärung um eine 25 Jahre alte Frau, die in São Paulo lebt und Kontakt zu Reisenden hatte, die in Europa waren. Der andere Betroffene sei ein 34-Jähriger, dessen Hintergrund und Wohnort die Behörde noch überprüft. Zwei weitere verdächtige Fälle bestätigten sich nicht, wie das Nachrichtenportal “G1” unter Berufung auf den Gesundheitssekretär des Bundesstaates São Paulo berichtete.

Mehrheit der Deutschen für Verlängerung des Corona-Lockdowns

6.00 Uhr: Eine große Mehrheit der Deutschen ist für eine Verlängerung des Lockdowns zur Eindämmung der Corona-Pandemie. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sprachen sich fast zwei Drittel der Befragten dafür aus, die Einschränkungen mindestens in der bisherigen Härte über den 10. Januar hinaus fortzuführen. 41 Prozent sind für eine unveränderte Beibehaltung, weitere 24 Prozent sogar für eine Verschärfung. Dagegen befürworten nur 17 Prozent eine Lockerung des Lockdowns und nur jeder Zehnte (11 Prozent) ist für eine komplette Aufhebung aller Einschränkungen.


Amtsärzte verteidigen Bundesregierung gegen Kritik an Impfkampagne

5.21 Uhr: Die Vorsitzende der deutschen Amtsärzte verteidigt die Bundesregierung gegen Kritik am Start der Impfkampagne. „Im Nachhinein ist es immer einfach zu sagen, wie man es hätte besser machen können – es ist aber auch etwas unfair“, sagte Ute Teichert, Vorsitzende des Bundesverbands der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD) unserer Redaktion.

Man könne der Politik nicht vorwerfen, sie habe nicht gehandelt, so die Vorsitzende des BVÖGD. Es hätte genauso gut passieren können, dass eben nicht der Impfstoff der Mainzer Firma Biontech zuerst zugelassen wird, sondern ein anderer. „Insofern finde ich ‚Versagen‘ ein zu hartes Urteil“, erklärte Teichert. Der Bundesregierung war zuletzt vorgeworfen worden, in der Beschaffung des Impfstoffs zu sehr auf andere Anbieter als Biontech gesetzt zu haben.

CDU-Wirtschaftsrat dringt auf baldige Öffnung von Schulen und Kitas

4.01 Uhr: Der Wirtschaftsrat der CDU dringt auf eine baldige Öffnung von Kitas und Schulen. „Die Schul- und Kita-Schließungen fortzusetzen und andere härtere Maßnahmen zu beschließen kommt mir eher als Ersatzhandlung vor“, sagte Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrats, unserer Redaktion. Kinder in Schulen, Arbeitnehmer an Arbeitsplätzen oder Kunden in Geschäften mit eingespielten Hygienekonzepten seien immer noch sicherer aufgehoben als Senioren in Alten- und Pflegeeinrichtungen, so Steiger.

Er fordert deshalb eine langfristige Strategie, „um einen dauerhaften Lockdown bis Ostern zu verhindern“. „Die Bürger erwarten nicht nur die Beschwörung von Problemen, Überbietungswettbewerbe und Ad-hoc-Notbremsen, sondern fundierte Lösungen“, erklärte Steiger. Die Politik stehe an dieser Stelle inzwischen unter einem großen Handlungs- und Erwartungsdruck.

Bundesärztekammer fordert bundeseinheitliches Vorgehen in Corona-Impfkampagne

3.21 Uhr: Der Präsident der Bundesärztekammer fordert ein bundeseinheitliches Vorgehen in der Corona-Impfkampagne. „Auch und gerade in einem föderalen System“ müsse es bei einer so wichtigen Aufgabe wie der Bekämpfung der Pandemie möglich sein, bundeseinheitlich koordiniert vorzugehen, sagte Bundesärztepräsident Klaus Reinhardt unserer Redaktion.

Er appelliere deshalb an die Ministerpräsidenten, die Corona-Schutzmaßnahmen und auch Impfungen in den Ländern abgestimmt und zeitgleich zu organisieren. „Ein Potpourri länderspezifischer Regelungen, welche Bevölkerungsgruppen zuerst geimpft werden und wie Impftermine vereinbart werden können, führt nur zu Verunsicherung und stellt Krisenmanagement in Frage“, sagte Reinhardt. „Genau das brauchen wir jetzt nicht.“

Bankenpräsident Peters: Corona-Krise könnte Filialschließungen beschleunigen

2.01 Uhr: Die Corona-Krise könnte die seit Jahren laufenden Filialschließungen der Banken noch beschleunigen. „Im Lockdown haben die Kunden erfahren, dass sie auch anders mit ihrer Bank in Kontakt treten können“, sagte Bankenpräsident Hans-Walter Peters in einem Interview mit unserer Redaktion. „Ich möchte hier realistisch sein: Es wird weniger Filialen geben und der Abbau verläuft vielleicht auch schneller als in den vergangenen Jahren.“ Im Jahr 2019 war die Zahl der Zweigstellen um 1220 oder viereinhalb Prozent auf 26.660 gesunken. „Letztlich werden die Kunden durch ihr Verhalten entscheiden, was mit den Filialen passiert“, betonte Peters.

4. Januar: Bericht: Grüne fordern Corona-Schnelltests für Heimgebrauch

22.42 Uhr: Die Grünen im Bundestag wollen einem Medienbericht zufolge, dass die Bundesbürger sich künftig selbst auf das Coronavirus testen können. Apotheken sollen dazu Antigen-Schnelltests abgeben dürfen, berichtete das Nachrichtenportal „t-online“ am Montag unter Berufung auf einen entsprechenden Antrag. Hierfür solle die Bundesregierung „unverzüglich“ die Abgabeverordnung für Medizinprodukte ändern. Bisher darf nur medizinisches oder geschultes Personal Antigen-Tests erwerben und vornehmen.


Bericht: Spahn macht Lockerungen von Impfungen der über 70-Jährigen abhängig

22.14 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will mögliche Lockerungen der Corona-Maßnahmen wohl mit den Impffortschritten bei den über 70-Jährigen abhängig machen. Das berichtet das “Handelsblatt” und beruft sich auf Informationen aus einer nicht öffentlichen Sitzung des Gesundheitsausschusses im Bundestag. Sobald besagte Risikogruppe geimpft sei, seien größere Öffnungsschritte möglich, soll Spahn in der Sitzung gesagt haben. Dann nämlich werde eine Entlastung des Gesundheitssystems eintreten. Das “entscheidende Zwischenetappenziel” werde laut Spahn deutlich vor dem Sommer erreicht werden, schreibt das “Handelsblatt” weiter.

Städtetag warnt vor Aufweichung des Lockdowns in einzelnen Ländern

22.00 Uhr: Vor der Bund-Länder-Schalte an diesem Dienstag hat der Deutsche Städtetag davor gewarnt, den Erfolg des Lockdowns durch vorschnelle Lockerungen zu gefährden. Die Maßnahmen sollten “so lange nicht gelockert werden, bis in ganz Deutschland ein stabiler Abwärtstrend der Neuinfektionen erkennbar ist”, sagte Städtetagspräsident Burkhard unserer Redaktion. “Der Lockdown wird nur dann nachhaltig wirken, wenn er bundesweit fortgesetzt und nicht in einzelnen Ländern aufgeweicht wird.”

Zudem bemängelte Jung, der auch Leipziger Oberbürgermeister ist, “zu große Engpässe beim Impfstoff”. Der Bund müsse “jetzt wirklich alles daransetzen, dass es rasch genügend Impfstoff für die Menschen gibt”, forderte er. Die kommunalen Impfzentren seien in der Lage, viele Menschen rasch zu impfen. “Alles steht und fällt aber mit der Menge des Impfstoffs, den wir bekommen.”

Müller rechnet mit Verlängerung des Lockdowns

21.56 Uhr: Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller geht vor dem morgigen Corona-Gipfel von Bund und Ländern mit einer Verlängerung des Lockdowns bis zum 31. Januar. Das sagte Müller, der auch Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz ist, dem Sender rbb. Zwar sei aus seiner Sicht eine positive Entwicklung bei den Inzidenzzahlen eingetreten, im Klinikbereich sei hingegen aber noch überhaupt keine Entlastung zu beobachten, sagte Müller.

England geht in den nationalen Lockdown

21.28 Uhr: Der Premierminister des Vereinigten Königreichs Boris Johnson hat in einer Fernsehansprache einen landesweiten Lockdown angekündigt. Grund dafür, sei die neue Variante des Coronavirus, die sich in England rasant verbreitet hat. „Das bedeutet, dass Sie zu Hause bleiben müssen“, sagte Johnson.

Das Haus dürfe nur noch für notwendige Aktivitäten wie Arztbesuche oder die Arbeit verlassen werden. Schulen müssen schließen. Johnson sagte, die Maßnahmen würden vermutlich bis Mitte Februar in Kraft bleiben.


Europäische Arzneimittelbehörde verschiebt Entscheidung über Moderna-Impfstoff

20.15 Uhr: Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hat die Entscheidung über die Empfehlung eines zweiten Corona-Impfstoffes für die EU auf Mittwoch verschoben. Das teilte die EMA in Amsterdam mit. Der Expertenausschuss der EMA war bereits am Montag und damit zwei Tage früher als geplant zusammengetroffen und hatte über die Zulassung des Impfstoffes des US-Herstellers Moderna beraten. Dabei seien einige Fragen offen geblieben, sagte der niederländische Vertreter in dem Ausschuss.

Die EMA hatte bereits zuvor nicht ausgeschlossen, dass eine Entscheidung erst bei der planmäßigen Sitzung des Ausschusses am Mittwoch fallen könnte. Bei einer positiven Empfehlung der EMA muss noch die EU-Kommission zustimmen. Das gilt als Formsache und könnte in kürzester Zeit geschehen.

EU-Kommission genehmigt Milliarden-Staatshilfe für Tui

19.19 Uhr: Die EU-Wettbewerbshüter haben deutsche Staatshilfen bis zu 1,25 Milliarden Euro für den schwer von der Corona-Krise getroffenen Reisekonzern Tui genehmigt. Das teilte die EU-Kommission in Brüssel mit.

Bericht: Großbritannien will höchste Corona-Alarmstufe ausrufen

18.28 Uhr: In Großbritannien soll einem Bericht zufolge demnächst die höchste Alarmstufe in der Coronavirus-Pandemie ausgerufen werden. Das meldete die britische Nachrichtenagentur PA unter Berufung auf Regierungskreise. Das Land verzeichnet seit Tagen ein sehr hohes Niveau an Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Am Montag waren es knapp 59.000 Fälle. Gleichzeitig wurden 407 neue Todesfälle in dem Land gemeldet. Die Regierung führt die starke Ausbreitung auf eine neue Coronavirus-Variante zurück, die möglicherweise ansteckender ist als die bislang verbreitete Form.

Premierminister Boris Johnson wollte sich noch am Montagabend (21 Uhr MEZ) an die Bevölkerung wenden und weitere Maßnahmen bekannt geben. Erwartet wird ein landesweiter Lockdown in England. “Dem Premierminister ist klar, dass weitere Schritte unternommen werden müssen, um den Anstieg der Fallzahlen zu stoppen, den (Gesundheitsdienst) NHS zu schützen und Leben zu retten.” Außerdem werde das Parlament aus der Sitzungspause zurückbeordert, um über die Maßnahmen zu debattieren, erklärte der Sprecher.

Bericht: Spahn stellt Impfangebot für alle im zweiten Quartal 2021 in Aussicht

18.04 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat einem Medienbericht zufolge in einer digitalen Fraktionssitzung der Union ein Impfangebot für alle Interessierten “wohl im zweiten Quartal 2021” in Aussicht gestellt. Das berichtete die Tageszeitung “Welt” am Montag unter Berufung auf mehrere Teilnehmer der Sitzung. Darüber habe es durchaus Erstaunen gegeben, da bisher eher von einem Impfstart für alle ab dem Sommer die Rede gewesen sei.

Kritik an Spahn gab es laut dem Bericht in der Sitzung nicht. Vielmehr sei der Minister für seinen Einsatz gelobt worden. Kritik, wonach zu wenig Impfungen stattfänden, reichte der Minister den Angaben zufolge an die Bundesländer weiter: Die “inständige Bitte, einheitlich zu handeln”, sei vergeblich gewesen.


Schottland verhängt strengen Lockdown bis Ende Januar

17.24 Uhr: Die schottische Regierung verhängt wegen des Anstiegs der Corona-Fallzahlen einen landesweiten Lockdown bis Ende Januar. Von Dienstag an gelten strenge Ausgangsbeschränkungen, wie Regierungschefin Nicola Sturgeon am Montag im Parlament in Edinburgh ankündigte. Die Schotten dürfen ihr Zuhause dann nur noch in begründeten Fällen verlassen.

Die Maßnahmen seien vergleichbar mit dem Lockdown im März, sagte Sturgeon. Inzwischen sei die Lage aber noch “beunruhigender”. Es sei ein steiler Anstieg der Infektionszahlen zu beobachten. Insbesondere die im Dezember erstmals in Großbritannien entdeckte neue Virus-Mutation habe den Kampf gegen die Pandemie erschwert, sagte die Regierungschefin. “Diese neue Variante ist für fast die Hälfte der neuen Fälle in Schottland verantwortlich.“”

Kanzleramtschef Braun rechnet mit Lockdown-Verlängerung bis zum 31. Januar

17.18 Uhr: Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) rechnet mit einer Verlängerung der ursprünglich bis 10. Januar geltenden Beschränkungen in der Corona-Pandemie bis voraussichtlich zum 31. Januar. Schwierigstes Thema bei den Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder an diesem Dienstag werde der Schulbereich sein, machte Braun nach Angaben von Teilnehmern in einer digitalen Informationssitzung der Unionsfraktion am Montag deutlich. Sein Eindruck sei, dass es ein erhebliches Ausbruchsgeschehen an den Schulen gebe. Es sei aber unklar, was die Runde in diesem Zusammenhang abschließend bringen werde.

Giffey fordert einheitliche Rückkehr zum Kita-Normalbetrieb

17.04 Uhr: Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hat ein verlässliches und möglichst bundesweit einheitliches Stufenmodell bei der Rückkehr in den Kita-Normalbetrieb gefordert. “Wichtig ist, dass Eltern verlässliche Aussagen über die Kinderbetreuung bekommen”, sagte Giffey am Montag nach Beratungen mit dem sogenannten Corona-Kita-Rat. In dem Gremium tauschen sich seit dem Sommer Vertreter von Bund, Ländern, Kommunen, Gewerkschaften, Eltern und Kindertagespflege regelmäßig über Erfahrungen und Konzepte im Umgang mit der Pandemie in den Kitas aus.


Anders als bei den ersten Kita-Schließungen zu Beginn der Pandemie haben laut Giffey im aktuellen Lockdown neun Bundesländer die Kindertagesstätten offen gehalten. Sie appellieren demnach an die Eltern, ihre Kinder möglichst zu Hause zu betreuen. Die restlichen sieben Bundesländer hätten den Kita-Betrieb dagegen auf eine Notbetreuung umgestellt. “Das ist eine unterschiedliche Herangehensweise, die von den Ländern mit dem unterschiedlichen Infektionsgeschehen begründet wird”, sagte Giffey.

Niederlande beginnen nach heftiger Kritik eher mit Impfungen

16.20 Uhr: Nach einer Welle von Kritik der Öffentlichkeit und Opposition werden die Niederlande den Impfstart auf Mittwoch vorziehen. Zwei Tage eher als geplant sollen zunächst Pfleger und Ärzte von Corona-Patienten geimpft werden, teilte Gesundheitsminister Hugo de Jonge am Montag in Den Haag mit.

Die Niederlande sind das letzte Land der EU, das mit dem Impfen beginnt. Der Gesundheitsminister war wegen des späten Starts und der unklaren Impfstrategie in den vergangenen Tagen heftig unter Beschuss geraten. Er muss sich am Dienstag im Parlament verantworten.

Katalonien riegelt alle Gemeinden ab Donnerstag ab

16.08 Uhr: Wegen anziehender Corona-Zahlen haben mehrere Regionen in Spanien eine Verschärfung der Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie beschlossen. Besonders strenge Einschränkungen kündigte Katalonien mit der Metropole Barcelona an. In dieser Comunidad Autónoma (Autonomen Gemeinschaft) werden alle Gemeinden ab Donnerstag abgeriegelt, wie die regionale Gesundheitsministerin Alba Vergés in Barcelona mitteilte. Die knapp 7,6 Millionen Einwohner der Region im Nordosten Spaniens werden ihre jeweilige Gemeinde zehn Tage lang nur mit triftigem Grund verlassen dürfen – etwa, um zur Arbeit oder zum Arzt zu fahren.

Brinkhaus verteidigt Spahn gegen Impf-Kritik

15.54 Uhr: Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus hat Gesundheitsminister Jens Spahn (beide CDU) gegen SPD-Kritik an der Impfstrategie verteidigt. “Alle wichtigen Entscheidungen werden im Corona-Kabinett getroffen. Da sitzt auch ein (Finanzminister) Olaf Scholz, da sitzen auch SPD-Minister drin”, sagte Brinkhaus am Montag vor einer digitalen Informationssitzung der Unionsfraktion zur Lage in der Corona-Pandemie und der Impfstrategie nach scharfer Kritik von SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil. “Es sterben jeden Tag Menschen. Und da stelle ich mich nicht hin und mache Koalitionsspielchen.”


EMA kurz vor Entscheidung über Empfehlung für Moderna-Impfstoff

15.52 Uhr: Die europäische Arzneimittelbehörde EMA steht offenbar kurz vor der Entscheidung über die Empfehlung eines zweiten Corona-Impfstoffes. Der Expertenausschuss der EMA sei bereits am Montag zusammengetroffen und berate über die Empfehlung für den Impfstoff des US-Herstellers Moderna, bestätigte eine Sprecherin der EMA am Montag der Deutschen Presse-Agentur in Amsterdam. Zunächst war eine Entscheidung für Mittwoch angekündigt worden. In den USA ist der Moderna-Impfstoff bereits zugelassen.

Bei einer positiven Empfehlung der EMA muss noch die EU-Kommission zustimmen. Das gilt als Formsache und könnte in kürzester Zeit geschehen. Es wäre nach dem Präparat der Hersteller Pfizer und Biontech der zweite Impfstoff gegen Covid-19, der in den EU-Mitgliedsstaaten zugelassen würde. Die EU hatte bereits bei Moderna 160 Millionen Dosen des Impfstoffes bestellt.

Kultusminister: Schulen bleiben voraussichtlich länger geschlossen

14.36 Uhr: Deutschlands Schulen sollen zur Eindämmung der Corona-Pandemie voraussichtlich länger als bislang geplant geschlossen bleiben. Das beschlossen die Kultusminister der Länder am Montag in einer Schaltkonferenz, wie die Kultusministerkonferenz (KMK) in Berlin mitteilte. Aufgrund des Infektionsgeschehens müssten unter Umständen die im Dezember beschlossenen Maßnahmen in Deutschland oder in einzelnen Ländern fortgeführt werden. Sollte es die Situation in einzelnen Ländern erlauben, sei die Wiederaufnahme des Schulbetriebs in Stufen möglich.

Zuerst sollten dann die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 6 an die Schulen zurückkehren. Durch eine Halbierung der Klassen solle dann für die höheren Klassen Wechselunterricht ermöglicht werden. Abschlussklassen sollen ausgenommen sein, so dass sie sich angemessen auf Prüfungen vorbereiten können. Ursprünglich war ein Lockdown für die Schulen bis Ende dieser Woche vorgesehen.


RKI: Mehr als 264.000 Impfungen bundesweit

14.26 Uhr: Mehr als 264.000 Menschen in Deutschland sind bislang gegen Covid-19 geimpft worden. Bis Montag (Stand 12.00 Uhr) wurden insgesamt 264.952 Impfungen an das Robert Koch-Institut (RKI) gemeldet. Im Vergleich zum Vortag stieg die Zahl dort erfasster Geimpfter um 22 234, wie aus den RKI-Angaben hervorgeht. Diese Zahl könne allerdings auch Nachmeldungen enthalten und spiegele nicht die Zahl der an einem Tag tatsächlich Geimpften wider, betont das RKI.

Die meisten Impfungen pro 1000 Einwohner wurden vom RKI bisher für Mecklenburg-Vorpommern (7,1) erfasst, gefolgt von Sachsen-Anhalt (6,1) und Hessen (5,3). Die wenigsten Impfungen im Verhältnis zur Einwohnerzahl wurden bisher aus Thüringen (0,4), Niedersachsen (0,7) und Sachsen (1,2) gemeldet. Der Bundesschnitt liegt bei 3,2 Impfungen pro 1000 Einwohner.

Unter den Geimpften sind rund 114.300 Bewohner von Pflegeheimen. Etwa 122.400 Menschen erhielten die Impfung aus beruflichen Gründen. Darunter fällt medizinisches Personal mit sehr hohem Ansteckungsrisiko sowie Personal in der Altenpflege. Insgesamt 62.805 Menschen wurden wegen ihres hohen Alters über 80 Jahre geimpft. In knapp 8000 Fällen gab es einen medizinischen Anlass. Pro Person kann es mehr als einen Grund für die Impfung geben.

Oberhof soll wegen Touristenansturm abgeriegelt werden

14.06 Uhr: Angesichts eines riesigen Ansturms von Ausflüglern auf Oberhof (Thüringen) will Bürgermeister Thomas Schulz die Stadt weitgehend abriegeln. „Es sollen nur noch Leute Zugang haben, die hier wohnen oder arbeiten oder ein berechtigtes Interesse daran haben, hierher zu kommen“, sagte Schulz am Montag auf Anfrage. Er habe dies dem Thüringer Innenminister Georg Meier (SPD) bereits unterbreitet. Am Wochenende waren in Oberhof Straßen zugeparkt, Feuerwehrzufahrten versperrt und Rettungswege blockiert. Oberhof bereitet sich zudem gerade auf zwei Biathlonweltcups vor, von denen der erste Ende der Woche beginnt.


Mehrheit der Länder für Lockdown bis 31. Januar

13.58 Uhr: Die Mehrheit der Ministerpräsidenten ist für eine Verlängerung der Corona-Maßnahmen bis Ende Januar. Die Unions-geführten Länder hatten sich bereits am Sonntagabend auf diese Linie verständigt, wie die Deutsche Presse-Agentur am Montag aus dem Kreis der Ministerpräsidenten erfuhr. Nur zwei SPD-geführte Länder seien noch anderer Meinung, hieß es aus einer anderen Quelle. Der Corona-Lockdown sollte eigentlich am 10. Januar enden, doch angesichts weiter hoher Infektionszahlen ist eine Verlängerung höchstwahrscheinlich.

Auch der Bund tritt für eine Ausweitung bis Ende Januar ein. Thüringen hatte schon am Sonntag erklärt, den Lockdown bis zum 31. Januar weiterführen zu wollen. Auch die rheinland-pfälzische Regierungschefin Malu Dreyer (SPD) sprach sich im SWR für eine Verlängerung bis Monatsende aus. „Das ist, glaube ich, auch die Mehrheit der Kollegen“, fügte die SPD-Politikerin vor den für diesen Dienstag geplanten Bund-Länder-Beratungen hinzu.

Nach einem Bericht des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) halten sich die Länder mit niedrigen Infektionszahlen offen, in zwei Wochen noch einmal über den dann aktuellen Stand zu sprechen und die Maßnahmen neu zu diskutieren. Die „Bild“-Zeitung hatte zuvor berichtet, Bund und Länder seien sich bereits einig darüber, den Lockdown bis 31. Januar zu verlängern. Das Blatt schrieb aber auch, endgültig entschieden werde erst an diesem Dienstag bei der Schalte von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten.

Zu wenig Impfstoff für großen Impfstart in der Schweiz

13.25 Uhr: Nach den ersten Corona-Schutzimpfungen am 23. Dezember wollten die meisten Schweizer Kantone nun mit großen Impfkampagnen beginnen. Allerdings fehlten vielerorts Impfdosen. Die wenigen angebotenen Impftermine waren innerhalb von Minuten ausgebucht. Die Regierung hatte sich zwar 15,8 Millionen Impfdosen für die 8,5 Millionen Einwohner gesichert, die Hälfte davon aber bei dem US-Hersteller Moderna, dessen Impfstoff noch nicht zugelassen ist. Mit der Mainzer Firma Biontech und dessen US-Partner Pfizer wurde erst im Dezember ein Vertrag geschlossen.

Die Behörden seien von der schnellen Zulassung des Biontech-Impfstoffs noch vor Weihnachten überrascht worden, sagte Christoph Berger, Präsident der Kommission für Impffragen, der Zeitung “Blick”. Die Behörden hätten mit einem Impfstart im Februar oder März gerechnet. Manche eigens eingerichteten Impfzentren blieben mangels Impfstoff zunächst weitgehend leer, manche Ärzte bekamen nur vereinzelt Dosen, um Patienten zu impfen. “In den nächsten Monaten werden wir auf die ausreichende Menge kommen”, sagte Berger. “Bis im Sommer sind alle Impfstoffe geliefert und hoffentlich auch gebraucht.”


EU prüft Bestellung weiterer Biontech-Impfungen

13.11 Uhr: Die EU-Kommission erwägt die Bestellung weiterer Dosen des Corona-Impfstoffs des Mainzer Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer. “Die Kommission überprüft, ob es einen Weg gibt, weitere Impfdosen zu den bislang vereinbarten Mengen hinzuzufügen”, sagte ein Sprecher der Brüsseler Behörde. Der bisherige Vertrag mit Biontech/Pfizer sieht zunächst 300 Millionen Impfdosen zur Abnahme durch die EU vor.

13.11 Uhr: Im Homeoffice tragen viele gerade lieber eine Jogginghose statt dem Business-Outfit. Doch das könnte die Arbeitsleistung schwächen. Lesen Sie dazu: Studie – Schlechtere Leistung durch Jogginghose im Homeoffice

Kinderärzte und Lehrer gegen längere Weihnachtsferien

12.46 Uhr: Vor den Beratungen von Bund und Ländern zur weiteren Vorgehensweise in der Corona-Pandemie haben Kinderärtze und Lehrer an die Politik appelliert, den Schulunterricht zu ermöglichen. In einer gemeinsamen Erklärung lehnten die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendmedizin und der Deutsche Lehrerverband den Vorschlag ab, die Weihnachtsferien bis Ende Januar zu verlängern und dafür die Sommerferien zu verkürzen. Beide Organisationen betonten, dass Präsenzunterricht sowohl zur Erfüllung des Bildungsauftrages als auch unter psychosozialen Gesichtspunkten das Beste für Kinder und Jugendliche sei.

Ökonom hält Lockdown-Verlängerung auch wirtschaftspolitisch für richtig

12.14 Uhr: Eine Verlängerung des harten Lockdowns ist laut dem Berliner Ökonomen Marcel Fratzscher auch aus wirtschaftlichen Gründen geboten. Oberste Priorität müsse eine möglichst schnelle Kontrolle und Eindämmung der zweiten Infektionswelle haben, sagte der Chef des Forschungsinstituts DIW. Die Restriktionen seien für die betroffenen Branchen zwar schmerzhaft und mit hohen Kosten verbunden: “Ohne Lockdown-Verlängerung wären die wirtschaftlichen Kosten einer lang anhaltenden zweiten Infektionswelle jedoch deutlich höher.”

12.08 Uhr: Der Corona-Lockdown geht wohl in die Verlängerung. Doch was ist mit Schulen und Kitas? Wann sollen sie öffnen? Ein Pro und Contra unserer Kollegen Diana Zinkler und Jörg Quoos: Pro und Contra – Sollen Schulen und Kitas wieder öffnen?

Coronakrise – Vertrauen in politische Institutionen gewachsen

11.32 Uhr: Das Vertrauen der Bevölkerung in die politischen Institutionen in Deutschland ist in der Corona-Krise stark gewachsen. Das Vertrauen zur Bundesregierung legte im Vergleich zum Jahreswechsel 2019/2020 um 29 Prozentpunkte zu, zur Bundeskanzlerin um 25 Prozentpunkte, wie aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag von RTL hervorgeht.

Zum Bundestag und zu den Landesregierungen ist es Anfang 2021 mit jeweils 13 Prozentpunkten größer als vor Ausbruch der Pandemie. Das Vertrauen zu den Institutionen auf lokaler Ebene ist zwischen acht und neun Prozentpunkten gewachsen. Dagegen sei das ohnehin schon nicht allzu große Vertrauen zur Europäischen Union noch etwas geringer geworden und um zwei Prozentpunkte geschrumpft.

Spahn prüft Beschleunigung der Corona-Impfungen

11.24 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn prüft eine Beschleunigung der Impfungen. So könne der Abstand zwischen der ersten und der nötigen zweiten Impfung vergrößert werde, heißt es in einem Ministeriumspapier. Die Ständige Impfkommission des Robert-Koch-Instituts solle dies prüfen. Zudem erwägt Spahn, die Überfüllung der Impffläschchen auszunutzen. So könnte aus ihnen bis zu sechs statt fünf Dosen gewonnen werden. Dies ermögliche bis zu 20 Prozent mehr Impfungen.

Thüringen will Winterferien wegen Corona vorziehen

11.15 Uhr: Thüringen will wegen der Coronakrise die Winterferien vorziehen. Das kündigte Bildungsminister Helmut Holter (Linke) im Mitteldeutschen Rundfunk an. Die Ferienwoche soll nach seinen Angaben auf die letzte Januarwoche vorverlegt werden. Bis dahin gebe es Unterricht zu Hause.

Eine Ausnahme solle es nur für Abschlussklassen geben, sofern sich die Schüler vorher einem Schnelltest unterziehen. Eigentlich sind in Thüringen in der zweiten Februarwoche Ferien. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) hatte zuvor erklärt, eine Rückkehr zum vollständigen Präsenzunterricht in allen Jahrgängen sei derzeit “nicht vorstellbar”. Die Kultusminister der Länder beraten heute über das weitere Vorgehen.

Corona-Impfzentren in Norddeutschland gestartet

11.00 Uhr: Im Kampf gegen das Coronavirus haben die ersten Impfzenten in Schleswig-Holstein am Montag ihren Betrieb aufgenommen. Zum Auftakt in Kiel bat Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP) die Menschen um Geduld, die noch nicht geimpft werden können. Zunächst sind über 80-Jährige, medizinisches Personal und Rettungskräfte an der Reihe.

Um das Impfen in Deutschland zu beschleunigen, seien zwei Dinge vorrangig, sagte Garg. „Wir müssen gemeinsam mit den Landeswirtschaftsministern und dem Bund gucken, dass Produktionskapazitäten ausgeweitet werden können auch auf nationaler Ebene.“ Zweitens sollten aus seiner Sicht auch nationale Notfallzulassungen von Impfstoffen, die bereits in anderen Ländern zugelassen sind wie beispielsweise der von Astrazeneca, zumindest als Option ins Auge gefasst werden.

Großbritannien warnt vor südafrikanischer Virus-Variante

10.35 Uhr: Die britische Regierung warnt vor einem großen Risiko durch die in Südafrika aufgetretene Coronavirus-Variante. Diese Mutation sei ein „sehr signifikantes Problem“ und sogar ein noch größeres Problem als die hochinfektiöse britische Variante, sagt Gesundheitsminister Matt Hancock im BBC Hörfunk. Er sei „unglaublich besorgt“ deswegen. Daher habe Großbritannien Maßnahmen ergriffen, um Flüge aus Südafrika zu beschränken.

Tausende Menschen stehen in Peking für Impfstoff Schlange

10.19 Uhr: Zum Schutz vor der Corona-Pandemie insbesondere während des chinesischen Neujahrsfestes werden in der Volksrepublik derzeit massenhaft Menschen geimpft. In Peking standen tausende Menschen für das Vakzin des chinesischen Herstellers Sinopharm Schlange, wie auf Bildern des staatlichen Fernsehsenders CCTV zu sehen war. Seit der Zulassung des Impfstoffs am Freitag seien bereits mehr als 73.000 Menschen geimpft worden, berichteten Staatsmedien am Sonntag.

Die Behörden haben dem Sinopharm-Impfstoff eine bedingte Zulassung erteilt. Das Mittel hat nach Herstellerangaben eine durchschnittliche Wirksamkeit von 79 Prozent.

Österreich will Lockdown wohl bis 24. Januar verlängern

10.15 Uhr: In Österreich wird nach Angaben aus Regierungskreisen der bis zum 18. Januar geplante Lockdown verlängert. Da das ursprünglich geplante Freitesten wegen Widerstands der Opposition nicht möglich scheine, werde die Schließung fast aller Geschäfte nun für alle bis zum 24. Januar dauern, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA erfuhr. Die Maßnahme betrifft auch die Gastronomie, viele Dienstleistungen und den Tourismus.

Ursprünglich war geplant, dass alle, die sich einem Corona-Test unterziehen, ab 18. Januar in die ab dann wieder geöffneten Geschäfte können. Für alle ohne Test sollte ein verlängerter Lockdown bis zum 24. Januar gelten.

Am Sonntag hatte die Opposition aus unterschiedlichen Gründen angekündigt, dem entsprechenden Gesetz die Zustimmung zu verweigern. Die Opposition könnte durch ihre Mehrheit in der Länderkammer die Novelle für zwei Monate auf Eis legen.

Erster Brite mit heimischem Astrazeneca-Vakzin gegen Corona geimpft

9.30 Uhr: In England ist der erste Brite mit dem heimischem Impfstoff der Uni Oxford und des Pharmakonzerns Astrazeneca geimpft worden. Der 82 Jahre alte Dialyse-Patient Brian Pinker aus Oxford habe am Montagmorgen den schützenden ersten Piks in der dortigen Uniklinik erhalten, teilte der britische Gesundheitsdienst NHS mit.

„Ich freue mich so, heute die Covid-19-Impfung zu bekommen und ich bin wirklich stolz, dass sie in Oxford erfunden wurde“, sagte Pinker der Mitteilung zufolge. Der britische Gesundheitsminister Matt Hancock bezeichnete den Impfstart mit dem Mittel als „unverzichtbaren Schritt“ im Kampf gegen die Pandemie.

Großbritannien hatte dem Präparat in der vergangenen Woche eine Notfallzulassung erteilt. Nach dem Biontech/Pfizer-Impfstoff ist es das zweite Corona-Vakzin, das im Land zum Einsatz kommt. Der große Vorteil: Das Mittel aus Oxford kann bei Kühlschranktemperaturen gelagert werden, was die Logistik deutlich vereinfacht. Zu Beginn stehen dem Land gut eine halbe Million Dosen zur Verfügung, die in Hunderten von Krankenhäusern und Arztpraxen ab dieser Woche gespritzt werden sollen. In der EU ist der Impfstoff noch nicht zugelassen.

Spahn fordert Corona-Impfungen im Gesundheitswesen

8.56 Uhr: Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat Mediziner und Pflegekräfte im Gesundheitswesen dazu aufgerufen, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. “Es ist ein Gebot der Vernunft und der Solidarität, dass diejenigen, die im Gesundheitswesen arbeiten, sich ebenfalls impfen lassen, zu ihrem eigenen Schutz und dem Schutz der ihnen anvertrauten Patienten”, sagte Spahn der “Rheinischen Post”.

Er selbst werde sich sofort impfen lassen, wenn er an der Reihe sei. “Und ich möchte auch mit meiner Impfung davon überzeugen, dass es ein sicherer Impfstoff ist.” Zahlreiche Mitarbeiter im Gesundheitswesen hatten erklärt, sich nicht impfen lassen zu wollen.

Corona: Kretschmer will künftige Generationen nicht belasten

8.41 Uhr: Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) sieht bei der Bewältigung der Corona-Pandemie und ihrer Folgen die heutige Generation in der Pflicht. Künftige Generationen dürften damit nicht belastet werden, sagte er der Nachrichtenagentur dpa in Dresden: “Das müssen wir selber schaffen.”

“Wir brauchen einen Kassensturz, wenn das Gröbste überwunden ist. Dann sieht man, wer welche Kosten hatte. Dann haben wir zu schauen, wie Bund und Länder das am Ende gemeinsam tragen”, erklärte der Regierungschef. Sachsen will zur Bewältigung der Krisenfolgen bis zu sechs Milliarden Euro Schulden aufnehmen. Nach derzeitiger Verfassungslage müssten sie in einem Zeitraum von acht Jahren beglichen werden. Zuletzt waren Zweifel daran laut geworden, ob das in der Kürze der Zeit gelingt.

Klingbeil fordert größere Corona-Impfstoffproduktion

8.28 Uhr: SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil fordert eine nationale Kraftanstrengung für eine größere Impfstoff-Produktion. Es müssten alle Pharmaunternehmen zu Beratungen an einen Tisch geholt werden, wie man auch national über Kooperationen mehr Impfstoff herstellen könne, sagt Klingbeil in der ARD. “Es kann nicht sein, dass ein Land, in dem der Impfstoff sogar erforscht wurde, dass wir am Ende zu wenig Dosen davon haben.” Die Lockdown-Kosten sollten besser in die Impfstoff-Produktion gesteckt werden.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn warf er Fehler bei der Impfstoff-Beschaffung und Verteilung vor. Deutschland stehe viel schlechter da als andere Länder. “Wir haben zu wenig Impfstoff bestellt, es gibt kaum vorbereitete Strategien mit den Bundesländern zusammen.” Nachdem die EU-Kommission das Biontech-Angebot für mehr Impfstoff abgelehnt habe, hätte die Bundesregierung bilaterale Verträge mit dem Mainzer Hersteller abschließen sollen.


Südafrika will im Februar mit Impfungen beginnen

8.05 Uhr: Das schwer von der Covid-19-Krise betroffene Südafrika will im kommenden Monat mit den Impfungen gegen das Coronavirus beginnen. „Unser Ziel ist der Februar“, sagte Gesundheitsminister Zweli Mkhize am Sonntag mit Blick auf die geplante erste Impfstoffdosen-Lieferung. Zunächst müssten jedoch die Verhandlungen mit den Impfstoff-Herstellern abgeschlossen werden. Gesundheitsexperten hatten die südafrikanische Regierung zuvor dafür kritisiert, noch nicht mit der Impfkampagne begonnen zu haben.

Um die Impfkampagne zu finanzieren, setzt Südafrika auf die Unterstützung der Privatwirtschaft sowie der Krankenkassen. Das Land nimmt zudem an der Covax-Initiative der Weltgesundheitsorganisation (WHO) teil, die eine gerechte globale Verteilung von Corona-Vakzinen gewährleisten soll. Mehr als eine Million der rund 59 Millionen Einwohner Südafrikas hat sich nach Angaben der Behörden seit Pandemie-Beginn mit dem Coronavirus infiziert. Es ist damit das am schwersten von der Krise betroffene Land Afrikas.

Polen hofft in der Pandemie aus Ärzte aus dem Osten

7.39 Uhr: In der Corona-Pandemie wirbt Polen massiv um Ärzte aus seinen östlichen Nachbarländern. Eine vom Parlament verabschiedete Gesetzesänderung soll die Zulassung von Medizinern aus Ländern außerhalb der EU vereinfachen. „Momentan haben wir schon mehr als 500 Anträge von Ärzten“, sagt Kacper Gasienica-Byrcyn, Chef der Personalagentur Optimus Work. Etwa 80 Prozent kämen aus der Ukraine, weitere 20 Prozent aus Belarus (Weißrussland). Ähnliche Erfahrungen hat auch Krzysztof Inglot von der Firma Personnel Service gemacht. Mehr als 1500 Ärzte seien an Stellen in Polen interessiert. „Hauptsächlich suchen wir Kardiologen, Lungenärzte, Virologen, Anästhesisten und Internisten.“

Japan plant trotz gestiegener Corona-Infektionszahlen weiter für Olympia

6.43 Uhr: Angesichts gestiegener Corona-Infektionszahlen erwägt Japan erneut die Ausrufung des Ausnahmezustands für den Großraum Tokio – die Vorbereitung für die Olympischen Spiele im Sommer soll aber fortgesetzt werden. Das erklärte der japanische Ministerpräsident Yoshihide Suga am Montag. Die Gouverneure von Tokio und umliegenden Präfekturen hatten seine Regierung zuvor aufgefordert, erneut den Ausnahmezustand für den Großraum Tokio auszurufen, nachdem die Hauptstadt des Landes zu Neujahr einen neuen Rekord von 1337 Neuinfektionen vermeldet hatte.

USA erwägen halbe Dosis von Moderna-Impfstoff zu verabreichen

6.32 Uhr: Die US-Behörden überlegen, einigen Bürgern die halbe Dosis des Moderna-Impfstoffs zu verabreichen. “Wir wissen, dass das die gleiche Immunantwort hervorruft”, sagt der Chef des Bundesimpfprogramms, Moncef Slaoui, dem Sender CBS. Dabei peile man die Altersgruppen von 18 bis 55 an. Es würden Gespräche mit Moderna und der Zulassungsbehörde FDA geführt, ob man so die Zahl der Impfungen verdoppeln könne.

Pandemie: Ägypten will Touristen mit “sicheren Korridoren” vor Corona schützen

5.15 Uhr: Ägypten will deutsche Touristen spätestens im Sommer mit einem speziellen Corona-Sicherheitskonzept wieder in die Urlaubsgebiete am Roten Meer locken. „Wir wollen sichere Korridore schaffen, in denen es vollständige Sicherheit für Touristen gibt“, sagte der ägyptische Botschafter in Berlin, Khaled Galal Abdelhamid, der Deutschen Presse-Agentur. Das Konzept werde eine ganze Reihe von Maßnahmen von einer Begrenzung der Passagierzahlen in den Flugzeugen bis zu verpflichtenden Tests bei Ein- und Ausreise beinhalten.

Corona: Schottland könnte heute neuen Lockdown ausrufen

4.15 Uhr: Schottland wird einer Zeitung zufolge heute einen neuen Lockdown ausrufen. Dabei solle die Eröffnung der Schulen nicht vor dem 18. Januar erfolgen, berichtet “The Times”. Schottlands Regierungschefin Nicola Sturgeon hat für heute eine Kabinettssitzung angesetzt und das Parlament wieder einberufen.

Hans fordert Verlängerung des harten Lockdowns – “Regelbetrieb an Schulen und Kitas kaum denkbar”

1.04 Uhr: Saar-Ministerpräsident Tobias Hans hat eindringlich davor gewarnt, die Corona-Beschränkungen vorschnell zu lockern. „Um eine dritte Welle zu verhindern, müssen wir weiterhin an einem harten Lockdown festhalten“, sagte der CDU-Politiker dieser Redaktion. Die Infektions- und Todeszahlen seien „trügerisch, denn es braucht noch Zeit, um die Auswirkungen von Weihnachten und Silvester auf das Infektionsgeschehen endgültig beurteilen zu können“.

Hans betonte: „Um das Infektionsgeschehen überall möglichst gering zu halten, ist ein Regelbetrieb an Schulen und Kitas im Januar in der derzeitigen Lage kaum denkbar. Die Verbreitung des Virus sollte jetzt in allen Bevölkerungsgruppen eingedämmt werden, wo es Inzidenzen von über 50 gibt, also auch und insbesondere bei Kindern über 12 Jahren.“

Bund und Länder dürften “keine weiteren Risiken eingehen, insbesondere mit Blick auf die neue Virus-Mutation B 117 mit ihrer erhöhten Ansteckungsgefahr”, forderte der Regierungschef des Saarlands. “Unsere Krankenhäuser sind an der Grenze ihrer Belastbarkeit und ohne eine Verlängerung des Lockdowns bekommen wir die Lage nicht dauerhaft in den Griff.”


Bildungsministerin Karliczek: Rückkehr zum vollständigen Präsenzunterricht “nicht vorstellbar”

1.00 Uhr: In der Debatte um die Wiederaufnahme des Schulunterrichts hat Bundesbildungsministerin Anja Karliczek zu großer Vorsicht aufgerufen. „Die Infektionszahlen sind weiter besorgniserregend hoch und es ist noch unklar, welche Auswirkungen Treffen an den Weihnachtstagen und über den Jahreswechsel auf das Infektionsgeschehen haben“, sagte die CDU-Politikerin unserer Redaktion.

„Eine vollständige Rückkehr zum vollständigen Präsenzunterricht in allen Jahrgängen ist daher in diesen Tagen nicht vorstellbar, so sehr dies natürlich im Sinne der Schülerinnen und Schüler und ihrer Eltern wünschenswert wäre.“ Die Frage, wie mit Kitas und Grundschulen umgegangen werde, könne nicht rein nach Infektionsschutzgesichtspunkten entschieden werden, betonte Karliczek. Hier sei eine umsichtige politische Abwägung nötig.

„Wenn Präsenzunterricht stattfinden soll, könnte dies allenfalls nur unter strengster Einhaltung der Hygienevorschriften einschließlich des Tragens von Masken geschehen“, forderte die Ministerin. „Für die älteren Jahrgänge wäre Wechselunterricht dann momentan angezeigt.“

Die Lage an den Schulen werde in den in den nächsten Wochen schwierig bleiben, sagte Karliczek voraus. Doch könne man Schritt für Schritt zur Normalität zurückkehren. „Wir werden im Laufe des Jahres nach heutigem Stand auch wieder zu einem regulären Unterricht kommen. Das kann uns auch heute Hoffnung geben.“

3. Januar: Neue Corona-Variante in Griechenland und Zypern nachgewiesen

  • Die in Großbritannien entdeckte Coronavirus-Variante hat auch Griechenland und Zypern erreicht
  • Angesicht der Verdreifachung der Infektionszahlen ändern die Briten die Impfstrategie. Das könnte den Impfschutz an sich gefährden. Lesen Sie hier: So soll nun in Großbritannien geimpft werden
  • Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hält angesichts der noch immer hohen Infektionswerte eine Verschärfung der Thüringer Corona-Regeln für nötig
  • Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) setzt zur Lösung der Probleme bei den Corona-Impfungen auf eine schnelle Zulassung des Impfstoffs des britisch-schwedischen Konzerns Astrazeneca
  • Die auch als Corona-Impf-Hotline genutzte Nummer 116 117 des ärztlichen Bereitschaftsdienstes ist teilweise schwer erreichbar. Lesen Sie mehr dazu hier: Bericht: Corona-Impf-Hotline überlastet – lange Wartezeiten
  • Der Chef-Virologe der Berliner Charité, Christian Drosten, erwartet in der Corona-Krise für 2021 herausfordernde erste sechs Monate. Mehr dazu:
  • In den USA hat die Zahl der an einem Tag erfassten Corona-Fälle einen neuen Höchststand erreicht. Am Samstag meldeten die Behörden 299.087, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore vom Sonntagmorgen (MEZ) hervorging

2. Januar: Röttgen kritisiert “Systemversagen” bei der Digitalisierung der Schulen

  • Vor der Corona-Schalte der Regierungschefs von Bund und Ländern am Dienstag hat CDU-Vorsitzkandidat Norbert Röttgen in scharfen Worten mangelnde Fortschritte bei der Digitalisierung der Schulen beklagt. Lesen Sie hier das ganze Interview: Corona: Röttgen geißelt “Systemversagen” bei den Schulen
  • In der Debatte über eine Verlängerung des bundesweiten Lockdowns sprach sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn 8CDU) für eine Beibehaltung der Maßnahmen über den 10.Januar hinaus aus
  • Italiens Wintersportgebiete dürfen nach einer langen Corona-Sperre ihre Ski-Lifte ab dem 18. Januar wieder für Freizeitsportler öffnen
  • Erneut haben sich auch im Sauerland und im Harz viele Ausflügler auf den Weg in die Ski- und Rodelgebiete gemacht – trotz wiederholter Bitten, darauf im Lockdown zu verzichten. Lesen Sie dazu: Chaos in Skigebieten – Ansturm im Harz und im Sauerland
  • Laut Regierungsangaben hat Indien den von AstraZeneca und der Universität Oxford entwickelten Corona-Impfstoff per Notfallzulassung freigegeben
  • Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach erwartet im ersten Quartal sehr hohe Ansteckungs- und Totenzahlen, zeigt sich aber zuversichtlich, dass 2021 insgesamt deutlich besser wird als 2020
  • Eine illegale Silvesterparty mit rund 2500 Teilnehmern im Westen Frankreichs hat erst am Samstagmorgen begonnen sich aufzulösen. Lesen Sie hier: Silvester-Party mit 2500 Menschen in Frankreich eskaliert

1. Januar: Irland beendet den Einreisestopp für Briten

  • Irland will das Verbot für Einreisen aus Großbritannien am 6. Januar aufhebenIn London sollen nun doch auch sämtliche Grundschulen in den kommenden zwei Wochen geschlossen bleiben, um eine Ausbreitung des Virus einzudämmen
  • Britische Medizinerverbände haben angesichts der extrem angespannten Corona-Situation in Großbritannien vor einer Überlastung des Krankenhauspersonals gewarnt
  • In einem belgischen Seniorenwohnheim sind 26 Bewohner mit oder an Covid-19 gestorben. Auslöser war der Besuch eines Nikolaus-Imitators. Lesen Sie dazu: Nach Besuch vom Nikolaus – 26 Corona-Tote in Altenheim
  • Vor dem nächsten Corona-Krisengipfel mahnt die Politik die Bürger zu Geduld. Wie Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) forderten auch mehrere Ministerpräsidenten in ihren Neujahrsansprachen die Menschen trotz Impfstart zum Durchhalten auf
  • Weniger als zwei Wochen nach dem Beginn einer Impfkampagne im Rekord-Tempo hat Israel schon fast eine Million seiner Bürger geimpft

31. Dezember: Gericht in NRW kippt Demonstrationsverbot

  • Das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht hat ein vom Land verhängtes Demonstrationsverbot für Silvester und den Neujahrstag kurzfristig aufgehoben
  • Angesichts eines Anstiegs der Ansteckungen mit der neuartigen Corona-Mutation hat England am Donnerstag die Wiedereröffnung seiner Notfall-Lazarette vorbereitet
  • In Norwegen muss man sich bei der Einreise ab dem 2. Januar verpflichtend auf das Coronavirus testen lassen
  • Staatshilfen und andere Ausgaben zur Bewältigung der Corona-Krise könnten Bund und Länder im Jahr 2020 bis zu 1,3 Billionen Euro gekostet haben
  • Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in ihrer Neujahrsansprache weiter zu Zusammenhalt im Kampf gegen das Coronavirus aufgerufen und den Menschen gedankt. Was Merkel Corona-Leugnern vorwirft und in ihrer wohl letzten Neujahrsansprache sonst noch sagen wird, lesen Sie hier
  • Mit Sinopharm hat nun auch in China erstmals ein Pharmahersteller eine Zulassung für die breite Anwendung eines Corona-Impfstoffes erhalten
  • Die Kosten zur Bewältigung der Corona-Pandemie für Bund und Länder belaufen sich allein in diesem Jahr einem Medienbericht zufolge auf bis zu 1,3 Billionen Euro
  • CDU-Vorsitzkandidat Friedrich Merz hat sich dafür ausgesprochen, Corona-Geimpften größere Freiheitsrechte in der Pandemie zu gewähren

30. Dezember: USA: Anhebung der Corona-Direkthilfen kaum noch möglich

  • Eine Anhebung der Corona-Direkthilfen für US-Bürger auf 2000 Dollar hat wegen einer Blockade im Senat kaum noch Aussicht auf ErfolgNach Großbritannien hat auch Argentinien den Corona-Impfstoff der Universität Oxford und des Pharmakonzerns Astrazeneca zugelassen
  • Wegen stark gestiegener Corona-Neuinfektionen und der Ausbreitung einer neuen Virusvariante, fährt Irland das öffentliche Leben für mindestens einen Monat herunter
  • Im vergangenen Januar steckte sich der erste Deutsche mit dem Coronavirus an. Wie es dem “Patient 1” fast ein Jahr später geht, lesen Sie hier: Coronavirus: Wie geht es Deutschlands “Patient 1” heute?
  • Die Pharma-Industrie rechnet damit, dass in Deutschland schon bald eine größere Zahl an Dosen mit Corona-Impfstoff zur Verfügung steht
  • Die Zahl der Todesfälle in Deutschland ist im November deutlich gestiegen

16.30 Uhr: Hier startet das neue Corona-Newsblog. Alle älteren Nachrichten können Sie hier in unserem bisherigen Corona-Newsticker lesen.

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