Corona-News-Ticker: Inzidenz in Hamburg steigt auf 163,7 | NDR.de – Nachrichten

Stand: 31.03.2021 12:19 Uhr

Im Live-Ticker informiert NDR.de Sie auch heute – am Mittwoch, 31. März 2021 – aktuell über die Folgen der Coronavirus-Pandemie für Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Trotz Corona leichte Frühjahrsbelebung auf dem Arbeitsmarkt
  • Meyer Werft freut sich in Corona-Krise über Auftrag aus Japan
  • Hamburger Senat will verschärfte Corona-Maßnahmen bekannt geben
  • Mecklenburg-Vorpommern: Online-Vergabe von Impfterminen startet
  • AstraZeneca: Nord-Länder passen Impfplanungen an
  • Neuinfektionen im Norden: 1.362 Fälle in Niedersachsen, 360 in Schleswig-Holstein, 590 in Hamburg
  • Bundesweit 17.051 neue Corona-Fälle

Tabellen und Grafiken: So läuft die Impfkampagne im Norden
Karte: Neuinfektionen in den norddeutschen Landkreisen



12:19 Uhr

Inzidenz in Hamburg steigt auf 163,7

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Hamburg ist deutlich nach oben geschnellt: Nach Angaben der Stadt verzeichneten die Gesundheitsbehörden innerhalb von 24 Stunden 590 neue Fälle. Gestern waren es 328 Neunikfektionen, am Mittwoch vergangener Woche 400. Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen, liegt inzwischen bei 163,7, nach 153,7 am Dienstag. Um 14 Uhr will der Hamburger Senat neue Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie bekannt geben.



11:57 Uhr

Bundesagentur: Lockdown zum Schutz des Arbeitsmarktes nötig

Der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, hat einen baldigen harten Lockdown als Schutzmaßnahme für den Arbeitsmarkt gefordert. Mit der Maßnahme ließen sich negative Folgen für das für den deutschen Arbeitsmarkt so wichtige verarbeitende Gewerbe verhindern, sagte er. “Zum Schutz der Arbeitsplätze und zum Schutz des Arbeitsmarktes” sollten Ausgangsbeschränkungen und Einschränkungen der persönlichen Bewegungsfreiheit beschlossen werden. Dies könne helfen, “größeren Schaden für den Arbeitsmarkt in Folge wirtschaftlicher Schäden für das verarbeitende Gewerbe zu verhindern.” 



11:32 Uhr

Hamburg: Live-Chat mit Innensenator Dressel zu Corona-Hilfen

In der Corona-Pandemie haben viele Menschen finanzielle Sorgen. Hamburgs Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) beantwortet daher heute ab 20 Uhr in einem Video-Chat bei NDR.de Fragen von Bürgerinnen und Bürgern rund um das Thema Corona-Hilfen.

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Andreas Dressel (SPD), Hamburgs Finanzsenator, spricht auf einer Pressekonferenz. © picture alliance/dpa Foto: Markus Scholz

Wie steht es um die finanziellen Hilfen in Hamburg? Finanzsenator Andreas Dressel beantwortet heute ab 20 Uhr Fragen im Video-Chat.
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10:57 Uhr

Meyer Werft freut sich in der Krise über Auftrag aus Japan

Die Papenburger Meyer Werft hat mitten in der Corona-Krise einen Neubauauftrag aus Japan an Land gezogen. Die Großreederei NYK Group habe ein Luxusschiff für 744 Passagiere bestellt, das 2025 ausgeliefert werden solle, teilte das Papenburger Unternehmen mit. Mit 229 Metern Länge und 52.000 Tonnen Gewicht sei das Schiff eher klein, und die Werft-Kapazitäten seien weiterhin nicht ausgelastet. Trotzdem sei der Auftrag ein wichtiges Signal, denn es sei weltweit der erste Auftrag für ein neues Kreuzfahrtschiff, der in der Corona-Pandemie vergeben wurde. Im Stillstand der Branche gibt es so gut wie keine Nachfrage nach neuen Schiffen.

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Das Schiff "Yokohama". © Meyer Werft

Mit dem japanischen Konzern NYK hat die Werft einen neuen Kunden gewonnen. Das Schiff soll 2025 ausgeliefert werden.
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10:27 Uhr

1.362 Corona-Neuinfektionen in Niedersachsen

In Niedersachsen haben die Behörden innerhalb eines Tages 1.362 neue Infektionen mit dem Coronavirus verzeichnet. Gestern waren es 859 neu gemeldete Infektionen, am Mittwoch vor einer Woche 1.583. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank von 120,8 am Dienstag auf nun 119,0. Elf weitere Menschen starben mit oder an einer Infektion mit Sars-CoV-2.



10:08 Uhr

Trotz Corona leichte Frühjahrsbelebung auf dem Arbeitsmarkt

Corona-bedingt fällt die Frühjahrsbelebung auf dem Arbeitsmarkt in diesem Jahr schwächer aus als üblich. In Niedersachsen sank die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 7.800 auf nun 261.300. Gegenüber dem März 2020 stiegt die Arbeitslosigkeit in dem Bundesland aber deutlich: Aktuell suchen 41.000 Menschen mehr einen neuen Job als im vergangenen Jahr. In Schleswig-Holstein liegt die Zahl der Arbeitslosen mit 97.700 um 2.200 niedriger als im Vormonat Februar, allerdings sind 15.800 Menschen arbeitslos als noch vor einem Jahr. Auch Mecklenburg-Voropmmern meldete zwar im Vergleich zum Februar einen Rückgang der Arbeitslosenzahl um 1.900 auf 96.800. Im Vergleich zum März 2020 sind in dem Bundesland aber 10.100 Menschen mehr ohne Job. In Hamburg sank die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat ebenfalls auf nun 86.100. Das sind aber fast 20.000 Menschen mehr als im März 2020. Bundesweit sank die Zahl der Arbeitslosen dank der Frühjahrsbelebung im Vergleich zum Februar um 77.000 auf 2,827 Millionen.

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Ein Mann spiegelt sich im verglasten Eingangsbereich der Agentur für Arbeit. © dpa - Bildfunk Foto: Peter Kneffel

Überall im Norden sind die Zahlen aufgrund der Frühjahrsbelebung gesunken. Es suchen aber deutlich mehr Menschen Arbeit als im März 2020.
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09:42 Uhr

Corona-bedingte Lieferengpässe bei Fischstäbchen-Produzent Frosta

Der Tiefkühlproduzent Frosta hat wegen der Corona-Krise mit Engpässen beim Fisch zu kämpfen. In Alaska, wo ein guter Teil der Rohware – etwa für Fischstäbchen – gefangen werde, sei es zu einigen Schwierigkeiten gekommen, sagte Finanzvorstand Maik Busse der “Nordsee-Zeitung”. “In der Tat gibt es aktuell auf den internationalen Beschaffungsmärkten Corona-bedingte Lieferengpässe.” Immer wieder könnten große Fischtrawler wegen Corona-Erkrankungen der Besatzungsmitglieder oder Quarantäne-Bestimmungen nicht ausfahren, berichtet die Zeitung. Das bedeute geringere Fangmengen. Schon ein einzelner Trawler könne Einfluss auf die Preise nehmen, weil die Schiffe lange auf Fangfahrt unterwegs seien und normalerweise mehrere Tausend Tonnen Fisch anlanden.



09:23 Uhr

Garg: Entscheidung zu AstraZeneca war richtig

Schleswig-Holsteins Gesundheitsminister Heiner Garg hält die Entscheidung von Bund und Ländern, den Impfstoff AstraZeneca nur noch für Menschen über 60 Jahre einzusetzen, für richtig. Auf NDR Info sagte der FDP-Politiker, zwar sei kommunikativ schon seit der Einführung des Mittels alles schief gelaufen, was schief laufen könne. Er finde es aber beruhigender, dass neue Daten ständig neu bewertet werden. Garg riet den Bürgerinnen und Bürgern, sich mit allen Sorgen und Fragen im Zweifelsfall an den Hausarzt zu wenden. Menschen unter 60 Jahren in Schleswig-Holstein, die in den kommenden Tagen einen Termin zum Impfen mit AstraZeneca haben, könnten diesen wahrnehmen. Man werde ein anderes Mittel zur Verfügung stellen.



09:19 Uhr

Nordfriesland sucht Corona-Aufpasser: Wirbel um Job-Anzeige

Mit einem provokanten Facebook-Posting sucht der Kreis Nordfriesland einen Mitarbeiter für das Ordnungsamt, der die Einhaltung der Regeln kontrolliert. Ein Foto zeigt einen Mann, der den Corona-Mundschutz über den Augen trägt. Dazu der Spruch: “Ihnen geht so ein Verhalten auf den Sack?” Doch die provokante Stellenanzeige gefällt nicht allen, wie NDR 1 Welle Nord berichtet.

Ein Mann trägt eine Mund-Nasenschutz-Maske über den Augen. © NDR Foto: Benjamin Hüllenkremer

AUDIO: Nordfriesland sucht Corona-Aufpasser: Wirbel um Job-Anzeige (3 Min)



09:06 Uhr

Patientenschützer Brysch für Wahlfreiheit beim Impfstoff

Der Vorstand der Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, hat eine freie Wahl des Impfmittels in Deutschland gefordert. Auf NDR Info sagte er, das Hin und Her beim Vakzin von AstraZeneca schade sehr und er wundere sich, warum man nicht einen ganz offenen Schritt gehe und die Wahlfreiheit einführe. Dabei dürfe aber die Impfpriorisierung nicht aufgegeben werden. Alte und schwerkranke Menschen müssten weiterhin zuerst geimpft werden, betonte Brysch.

Eugen Brysch, Vorsitzender Deutsche Stiftung Patientenschutz © Deutsche Stiftung Patientenschutz

AUDIO: Interview: Patientenschützer Brysch für Wahlfreiheit beim Impfen (4 Min)



08:50 Uhr

Pistorius: Verstärkte Kontrollen an den Ostertagen

Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) hat mit Blick auf die Feiertage zusätzliche Kontrollen zur Einhaltung der Corona-Regeln angekündigt. “Die Polizei wird auch während der Ostertage präsent sein und konsequent gegen Verstöße vorgehen”, sagte er der “Hannoverschen Allgemeinen Zeitung”. “Auch wenn es bereits das zweite Osterfest ist, das wir im Lockdown verbringen, notwendig sind diese Maßnahmen nach wie vor, um uns und andere zu schützen.” Seinen Worten zufolge bereitet sich die Polizei auf Schwerpunkteinsätze zur Überwachung und Durchsetzung der Corona-Verordnung vor. So werde die Polizei vor allem an Hotspots präsent sein und etwa per Lautsprecherdurchsagen auf die Einhaltung geltender Regeln hinweisen. In allen Regionen Niedersachsens gilt über die Ostertage vom 2. bis zum 5. April ein sogenanntes Ansammlungsverbot, das Treffen im Freien untersagt. Auch Spaziergänge in Gruppen gehören dazu. In Kommunen, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz bei mehr als 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner liegt, darf ein Haushalt mit maximal mit einer weiteren Person Kontakt haben.



08:35 Uhr

Ostern: Präsenzgottesdienste im Nordosten

Trotz Corona soll es in Mecklenburg-Vorpommern über Ostern Gottesdienste geben. Nach Angaben von Sebastian Kühl vom Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis bieten die meisten Kirchengemeinden Präsenzgottesdienste an – “natürlich unter Einhaltung der Vorgaben und der bewährten Hygienekonzepte.” Im Dom St. Nikolai in Greifswald etwa sei neben Präsenzgottesdiensten ein Osterweg am Karfreitag und am Ostersonntag geplant. Gemeinden in Greifswald planten auch Gottesdienste unter freiem Himmel oder per Video. Auch in Rostock soll es Gottesdienste etwa in der Marienkirche geben, aber auch unter freiem Himmel. Im Schweriner Dom sind von Donnerstag bis Sonntag täglich Gottesdienste geplant, inklusive Abendmahl am Donnerstag und Sonntag. Auf Usedom findet am Sonntag statt des traditionellen Osterspektakels im Rahmen der Vineta-Festspiele ein Ostergottesdienst auf der Vineta-Bühne in Zinnowitz statt. Auch die katholische Kirche plant Gottesdienste im Nordosten, etwa in Rostock, Kühlungsborn oder Graal-Müritz. Alternativ könnten etwa auch Livestreams genutzt werden.



08:07 Uhr

Niedersachsen: Ausgangssperren in immer mehr Kommunen

In Niedersachsen verhängen weitere Kommunen von heute an eine Ausgangssperre. Grund sind die steigenden Corona-Infektionszahlen. Ausgangssperre bedeutet, dass die Bürgerinnen und Bürger zwischen 21 Uhr abends und fünf Uhr morgens ihre Wohnungen nur noch aus einem zwingenden Grund verlassen dürfen – etwa um zur Arbeit oder zum Arzt zu fahren. Die Beschränkungen gelten schon seit gestern in den Landkreisen Peine, Celle und Wesermarsch. Heute folgen Stadt und Landkreis Osnabrück sowie die Landkreise Cloppenburg und Emsland. Ab morgen gibt es dann auch im Landkreis Oldenburg und der Region Hannover eine Ausgangssperre. In Hannover beginnt sie allerdings erst um 22 Uhr.

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Eine leere Fußgängerzone in abendlicher Lichtstimmung. © picture alliance/dpa Foto: Bodo Marks

Immer mehr Kreise und kreisfreie Städte ordnen nächtliche Ausgangsverbote an. Vielerorts treten sie vor Ostern in Kraft.
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07:51 Uhr

MV: Friseurbesuch nur mit negativem Test

Von heute an sind der Friseurbesuch sowie weitere körpernahe Dienstleistungen in weiten Teilen Mecklenburg-Vorpommerns nur noch mit einem negativen Corona-Test möglich. Eine Ausnahme bildet die Hansestadt Rostock: Laut Gesundheitsministerium gilt die Regel dort erst vom 10. April an, weil die Corona-Infektionszahlen im landesweiten Vergleich niedriger sind. Kunden müssen laut Ministerium maximal 24 Stunden vor dem Termin einen solchen Test gemacht haben; entweder in der Apotheke oder in einem Schnelltestzentrum. Möglich ist auch ein gekaufter Selbsttest. “Entscheidend ist, dass der Selbsttest vor den Augen desjenigen erfolgt, der die Dienstleistung ausführt. Ist der Schnelltest negativ, kann die Behandlung erfolgen”, sagte Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU).



07:43 Uhr

Sylts Bürgermeister appelliert: Zu Hause bleiben

Der Bürgermeister der Gemeinde Sylt, Nikolas Häckel, rechnet trotz des touristischen Beherbergungsverbots mit vermehrten Anreisen an den Ostertagen. Er appellierte an die Menschen, zu Hause zu bleiben. Wer in seine Zweitwohnung reise, solle sich regelmäßig testen lassen. “Auch Tagesgäste mögen sich bitte testen – eine Teststation haben wir unmittelbar am Bahnhof Westerland eingerichtet”, sagte er. Häckel kündigte an, das bestehende Beherbergungsverbot weiter zu kontrollieren. Eigentümer von Ferienhäusern oder -wohnungen können diese aber selbst nutzen oder dort unentgeltlich Familie oder Freunde wohnen lassen.



07:38 Uhr

Niedersachsen: Gesundheitsministerin Behrens überzeugt von Modell-Projekt

Trotz vieler Stimmen, auf Modellprojekte für Lockerungen der Corona-Regeln angesichts steigender Infektionszahlen zu verzichten, ist Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) vom landesweiten Modellkommunen-Projekt zur Öffnung der Innenstädte überzeugt. In 25 Kommunen soll getestet werden, ob Öffnungen in Geschäften, Kulturstätten und Straßencafés mithilfe von Corona-Schnelltests und dem Einsatz einer App zur Kontaktnachverfolgung möglich sind. “Ich nehme in meiner Familie und meinem Bekanntenkreis wahr, wie erschöpft die Menschen nach einem Jahr Pandemie sind”, sagte die SPD-Politikerin dem Radiosender Antenne Niedersachsen. Die Menschen bräuchten eine Perspektive. Die Modellprojekte seien der Versuch, Infektionsschutz und Öffnungen in Einklang zu bringen. Bis heute Abend können sich noch Städte bewerben. Sowohl große und mittlere als auch kleine Städte sollen ausgewählt werden.



07:20 Uhr

Campingplätze in Niedersachsen öffnen für Dauercamper

Trotz steigender Infektionszahlen in der Corona-Pandemie haben Campingplätze an der Nordseeküste ihre Tore für die ersten Dauercamper geöffnet. Auf den Plätzen in der Gemeinde Wangerland in Friesland, in Hooksiel und in Schillig, seien in den vergangenen Tagen jeweils 400 bis 500 Parzellen bereits bezogen worden, sagte Ingo Kruse von der Wangerland Touristik-Gesellschaft. Das entspreche gut der Hälfte der Stellplätze. Die übrigen sollten bis Ostern komplett belegt sein. Um einen sicheren Aufenthalt zu gewährleisten, müssen Camper in der Gemeinde Wangerland bereits bei der Anreise einen negativen Corona-Test vorweisen und zur Kontaktnachverfolgung die Luca-App nutzen.



06:53 Uhr

RKI registriert 17.051 Corona-Neuinfektionen

In Deutschland sind dem Robert Koch-Institut (RKI) innerhalb eines Tages 17.051 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Das sind rund 1.200 Fälle mehr als am Mittwoch vergangener Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner sank gegenüber dem Vortag leicht auf 132,3. Dem RKI zufolge wurden bundesweit 249 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gemeldet – fast exakt so viele wie am Mittwoch vor einer Woche (248).



06:05 Uhr

Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein steigt auf 71,7

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist auf 71,7 gestiegen. Das geht aus Daten des Gesundheitsministeriums in Kiel hervor. Vor einer Woche hatte der Wert bei 58,4 gelegen. 360 Corona-Neuinfektionen wurden gemeldet, vor sieben Tagen waren es 253. Drei Menschen starben mit einer Corona-Infektion.



06:03 Uhr

Auf welche zusätzliche Corona-Maßnahmen setzt Hamburg?

In Hamburg sollen noch vor Ostern strengere Corona-Maßnahmen beschlossen werden. Heute will der Senat Einzelheiten bekannt geben. Es gehe um Maßnahmen, die eine große zusätzliche Wirkung haben sollen, sagte Senatssprecher Marcel Schweitzer. Ab Karfreitag ist mit den neuen Beschränkungen zu rechnen. Die Einzelheiten will der Senat am Mittag bekannt geben. NDR.de überträgt die Pressekonferenz zu den Beschlüssen ab 14 Uhr per Livestream.



06:00 Uhr

MV: Online-Vergabe von Impfterminen startet heute

Von diesem Mittwoch an ist die Terminvereinbarung für die Corona-Schutzimpfung in Mecklenburg-Vorpommern auch über das Internet möglich. Der Start der entsprechenden Seite ist für 10 Uhr vorgesehen, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Bisher ging die Terminvergabe in MV nur telefonisch. Am Mittwoch und Donnerstag sollen sich zunächst Impfberechtige der Priorität 1 anmelden. Von Freitag an sollen dann ebenfalls Registrierungen von Menschen möglich sein, die der Impfpriorität 2 zugeordnet werden.

Auf der Internetseite können laut Ministerium Terminvorschläge angegeben werden, die Bestätigung erfolge dann automatisch per E-Mail.

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Eine Hand hält einen Selbsttest © picture alliance/dpa-tmn/Zacharie Scheurer Foto: Zacharie Scheurer

In einer Sondersendung auf NDR 1 Radio MV beantwortet der Gesundheitsminister am Mittwoch von 15 bis 16 Uhr Ihre Fragen.
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05:50 Uhr

AstraZeneca: Nordländer passen Impfplanungen an

Die Nordländer reagieren auf die Änderung der Altersempfehlung für den Corona-Impfstoff des Herstellers AstraZeneca. Überall wird der Impfstoff nur noch für Personen ab 60 Jahren verwendet. Die Länder folgen damit einer Empfehlung der Ständigen Impfkommission.

In Schleswig-Holstein gilt laut Gesundheitsministerium fortan: Menschen unter 60 Jahren, die bereits einen Termin für den Impfstoff von AstraZeneca bis zum 11. April haben, können diesen weiterhin wahrnehmen. Sie werden mit den Impfstoffen von Biontech/Pfizer oder Moderna geimpft. Ein Wahlrecht bei den Vakzinen werde es weiterhin nicht geben. Wie es ab dem 12. April weitergehe, werde geprüft. Impfberechtigte mit Termin, die 60 Jahre und älter sind, können ihre Astrazeneca-Termine wie geplant wahrnehmen.

In Mecklenburg-Vorpommern werden die Terminplanungen für die Impfungen teilweise angepasst. Laut Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) sollen die in den Impfzentren bereits vereinbarten Termine möglichst beibehalten werden. “Dort wo Astrazeneca für unter 60-Jährige vorgesehen war, werden diese nun auf Biontech/Pfizer oder Moderna umgebucht.”

In Hamburg sollen nun alle Menschen, die unter 60 sind und eigentlich mit AstraZeneca geimpft werden sollten, den Impfstoff von Biontech/Pfizer oder von Moderna erhalten. Impftermine sollen nicht ausfallen.

In Niedersachsen wird AstraZeneca wird ab heute nur noch für Menschen ab 61 Jahren verwendet, die den Priorisierungsgruppen 1 und 2 angehören. Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) teilte gestern mit, es werde bei den Impfungen kurzfristig umdisponiert. “Zum Glück kam heute die Nachricht, dass Biontech seine Lieferungsmengen erhöhen kann. Insofern hoffen wir, dass die heutige Entscheidung nicht zu allzu großen Verzögerungen im Impffortgang führen wird.”



05:45 Uhr

Der Corona-Ticker am Mittwoch startet

Das Team von NDR.de wünscht einen guten Start in den Tag! Auch am heutigen Mittwoch, 31. März, halten wir Sie über die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie in Norddeutschland auf dem Laufenden. Im Live-Ticker finden Sie alle wichtigen Nachrichten und außerdem Inhalte aus den NDR Hörfunk- und Fernseh-Sendungen.

Die bestätigten Corona-Neuinfektionen im Norden vom Dienstag: 859 in Niedersachsen, 382 in Mecklenburg-Vorpommern, 328 in Hamburg und 188 in Schleswig-Holstein.

FAQ, Podcast und Hintergrund

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